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Stopp Billigwelpen und Vermehrer => Dogs Guard klärt auf => Thema gestartet von: Pascal Hug am 10. November 2011, 12:45:10

Titel: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 10. November 2011, 12:45:10
UPDATE 22. MÄRZ 2012

Heute war die letzte Sitzung zum Flyer und bereits auf der HausTier Hamburg (30. März - 01. April) und an der 1. Neheimer Hundewelt (1.April) werden wir die Aufklärungskampagne starten  [smiley=cheer1]

Die Flyer kann man ab dem 03. April 2012 über unseren Shop bestellen.

Wir freuen uns auf eine rege Unterstützung in der Aufklärungsarbeit.



Zum vergrößern, mit der linken Maustaste auf das Bild klicken.

(http://up.picr.de/9907156asm.jpg)
(http://up.picr.de/9907169bvn.jpg)




So meine lieben Freunde, Butter bei die Fische oder wie dieses komische Teil heißt :)

Guten morgen und einen supertollen Donnerstag wünsche ich Euch.

War gerade bei wundervollem Nebel Gassi mit Rufus, da kam mir eine Idee, für eine Aufklärungskampagne.

Stop Vermehrer und Billigwelpen -> so in die Richtung.

Insbesondere wir für nächstes Jahr bereits wieder über 30 Informationsständetermine fix haben. Einige werden sicherlich noch folgen.

Und in der Aufklärung gegen die Rassenliste, gehört sicherlich auch dieses Thema dazu.

Wer kann mir helfen. Ich benötige Zahlen, Zahlen, Zahlen.

Um Aufzuzeigen wieso ein Welpe beim seriösen Züchter gutes Geld kostet. Vorkontrolle, Geburt, Nachkontrolle von dem Muttertier, dann die ärztlichen Kontrollen vom Welpen, Futter etc.

Und auch was für Kosten einem Tierheim entstehen.

Des weiteren möchte ich möglichst viele Fakten, wieviele Hunde in Tierheimen sind wo ursprünglich aus dem Ausland kommen und wie alt die dann durchschnittlich sind.

Wer ist Züchter oder Tierheimmitarbeiter und kann mir behilflich sein?

Vielen, vielen Dank.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. November 2011, 13:46:45
Nachschub: Zoll verhindert illegalen Welpenhandel
Singen (aho) – Zöllner des Hauptzollamts Singen haben nach einer Meldung der Dienststelle zwei ungarische Staatsbürger dabei erwischt, als diese vier Hundewelpen - zwei Möpse, eine französische Bulldogge sowie einen Shi-Tsu - vermutlich illegal auf dem Gelände der Landesgartenschau an Schweizer Kunden verkaufen wollten.

Vorangegangen waren dieser Aktion Feststellungen sowohl deutscher Zöllner als auch Schweizer Grenzwächter, die am Grenzübergang Bietingen Schweizer kontrollierten, welche nach eigenen Aussagen in Singen von einem Ungarn einen Hund kaufen wollten.

Vor Ort in Singen wurde dann ein in Ungarn ansässiger 37-jähriger Tierhändler zusammen mit einem weiteren – 31-jährigen – ungarischen Staatsbürger angetroffen. In dem Fahrzeug der beiden Männer befanden sich mehrere Hundeboxen sowie die vier vorgenannten Tiere. Ebenfalls fanden die Zöllner vier vorbereitete deutschsprachige Kaufverträge, welche bereits alle auf Schweizer Kunden vorausgefüllt waren.

Die vier Hunde sollten zu Preisen von jeweils 640 bis 740 Schweizer Franken verkauft werden.
Überdies ergaben die Ermittlungen, dass bereits in den Tagen zuvor weitere Hundewelpen durch den Tierhändler an Schweizer Tierliebhaber verkauft worden sind.

Da die beiden Männer keine entsprechende Genehmigung gemäß Tierschutzgesetz vorweisen konnten, wird derzeit gegen sie ermittelt, so das Hauptzollamt Singen.

Fellbach/Waiblingen (aho) – Ein 27-Jahre alter Mann und dessen Ehefrau aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, wurden am Dienstagvormittag in Fellbach beobachtet, wie sie Hundewelpen aus einem Fahrzeug heraus verkauft haben Die Polizei wurde von einer Zeugin informiert und kontrollierte den angeblichen Hundeverkäufer. Das Auto wurde mit geöffneter Heckklappe angetroffen. Im Kofferraum des Autos, einem BMW, mit litauischem Kennzeichen, wurden vier circa acht Wochen alte Hundewelpen vorgefunden. Der Mann gab an, dass er im Besitz einer Zuchterlaubnis sei. Zwischenzeitlich konnte eine weitere Zeugin ermittelt werden, die bestätigte, dass der vermeintliche Hundehändler einen dieser Welpen im Internet für 450 Euro zum Verkauf angeboten und dann in Fellbach verkauft hatte.

Die Feststellungen der Polizei Fellbach ergaben, dass der Mann weder im Besitz einer Genehmigung zur Zucht und zum Handel gem. dem Tierschutzgesetz war noch eine
Transportzulassung gem. der EU-TierschutztransportVO vorweisen konnte. Der Transport erfolgte im Kofferraum des PKWs ohne ausreichende Sicherung der Welpen.
Darüber hinaus dürfen nicht gegen Tollwut geimpfte Welpen nicht zum Verkauf innerhalb der EU verbracht werden.

Die Fellbacher Polizei schaltete daraufhin den Geschäftsbereich Verbraucherschutz und tierärztlicher Dienst des Landratsamts Rems-Murr-Kreis ein. Die Welpen und der
Verkaufserlös wurden durch die Vertreter des Rems-Murr-Kreises beschlagnahmt. Von dort aus werden auch die weiteren Ermittlungen geführt. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Paar bereits einschlägig bekannt ist. Die Welpen wurden zu einem Tierarzt verbracht. Erste Untersuchungen ergaben, dass sie gesund sind, allerdings starken Flohbefall aufwiesen. Die Hunde wurden anschließend in einer Tierpflegestation untergebracht.

Die beteiligten Dienststellen bedanken sich ausdrücklich bei den aufmerksamen Zeugen.

Das Landratsamt empfiehlt beim Hundekauf auf folgendes zu achten:

Vor der Entscheidung zum Kauf eines Hundes sollte geprüft werden, welche Hunderasse am besten geeignet ist.
Hunde sollten beim Züchter oder Verkäufer vor Ort angesehen werden, ebenso die Unterbringung und Aufzucht der Welpen. Künftige Hundebesitzer sollten sich auch die
Elterntiere zeigen lassen.
Nie sollten Hunde an der Autobahn gekauft werden. Angebote im Internet sollten intensiv geprüft werden. Auch müssen Impfungen und Entwurmungen glaubhaft erfolgt und der Impfpass dem Tier zuordenbar sein.
Wenn Rassetiere angeboten werden, sollten sich Interessierte über die Preise seriöser Züchter informieren. Sofern ein Kaufpreis deutlich darunter liegt, ist Vorsicht geboten.

Göppingen (aho) – Dank des raschen Eingreifens und der Kooperation verschiedener Kreisveterinärämter konnte jetzt einem einschlägig bekanntem Hundehändler das Handwerk gelegt werden. Es gelang einen Hunde, einen Welpen, drei Mobiltelefone, zwei EU-Heimtierausweise ohne Besitzereintragungen sowie verschiedene weitere Utensilien des Hundehändlers zu beschlagnahmen. Damit konnten die illegalen Geschäfte des Händlers erneut unterbunden werden.

Am 26.05.2010 wurde dem Veterinäramt Göppingen bekannt, dass ein einschlägig vorbestrafter Hundehändler mit Wohnsitz im Großraum Geislingen seinen illegalen Welpenhandel vom Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen aus möglicherweise wieder aufgenommen hat. Am Nachmittag des 26.05. sollten zwei Hunde im Großraum Stuttgart veräußert werden. In einer unverzüglichen, konzertierten Aktion wurden Ermittlungen seitens des Veterinäramtes Göppingen bzgl. des Wohnortes des Hundehändlers und seitens des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises bzgl. eines dortigen regelmäßigen Aufenthaltsortes eingeleitet sowie ein weiterer, möglicher Aufenthaltsort im Rems-Murr-Kreis durch Amtstierärzte und die Polizei überwacht. Der Hundehändler wurde dann beim Transport von zwei Französischen Bulldoggen, einer jungen Hündin und einem Welpen, durch die Autobahnpolizei Weinsberg angehalten. Das Veterinäramt Göppingen hat daraufhin die zwei Hunde sowie drei Mobiltelefone, eine Digitalkamera und verschiedene weitere Utensilien und Dokumente beschlagnahmt. Die Hunde wurden tierärztlich untersucht, versorgt und in das Tierheim Göppingen verbracht. Die Tiere zeigten Erbrechen, waren transportbedingt gestresst und durstig. Die Hündin litt zudem unter einer Beinverletzung. Das Landratsamt beabsichtigt die Hunde einzuziehen, sodass sie nach Genesung an zuverlässige Halter vermittelt werden können.

Der Hundehändler hat den Vorwurf des erneuten illegalen Hundehandels bestritten und erklärt, er würde einen Hund zum Hundefrisör und den anderen in eine Klinik fahren. Nach den zwischenzeitlichen Ermittlungen können jedoch mehrere Verkaufsannoncen in einschlägigen Internetportalen dem Hundehändler und den beschlagnahmten Hunden eindeutig zugeordnet werden.

Der Hundehändler war bereits von 1999 – 2001 im Ostalbkreis und im Rems-Murr-Kreis tätig, wobei ihm der illegale Hundehandel durch die zuständigen Behörden bereits untersagt worden war und eine entsprechende strafrechtliche Verurteilung folgte. 2007 begann er erneut Hundewelpen aus Ungarn ohne die vorgeschriebenen tierärztlichen Untersuchungen und Bescheinigungen nach Deutschland zu verbringen. Die Hunde wurden überregional in Kleinanzeigen im Internet sowie in einschlägigen Zeitschriften zu ungewöhnlich niedrigen Preisen angeboten. Die Hunde wurden sodann überwiegend durch den Händler selbst im Auto zu den Käufern verbracht. Neben den langen Transportwegen beim Import mussten die Tiere somit weitere Strapazen bei den langen Ausfahrten ertragen. Daher und infolge der häufig zu frühen Trennung vom Muttertier sowie unterlassener tierärztlicher Untersuchungen und Behandlungen waren die Hunde häufig geschwächt und krank. Einzelne Tiere sind schließlich trotz folgender tierärztlicher Behandlung bei den jeweiligen Käufern verendet. Das Veterinäramt des Landratsamtes Göppingen untersagte dem Hundehändler diese illegale Tätigkeit im März 2008 und erstattete Strafanzeige. Wegen Uneinsichtigkeit musste das Veterinäramt Göppingen ihm dennoch anschließend mehrfach die Wohnung gewaltsam aufbrechen und Hundewelpen beschlagnahmen sowie versorgen. Bei einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Geislingen wurde der Hundehändler im April 2009 zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen illegalen Hundehandels sowie gewerbsmäßigen Betrugs und Tierquälerei verurteilt.

Gefälschte EU-Pässe, betrogene Käufer: llegaler Welpenhandel aufgeflogen
Nürnberg (aho) – Am Montagmorgen haben Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Feucht einen in einem Pkw Seat Kastenwagen mit ungarischer Zulassung einen Hundewelpen entdeckt. Der Welpe der Rasse „Englische Bulldogge“ befand nicht in einer Obstkiste, die mit anderen Obstkisten im Laderaum des Fahrzeuges aufgestapelt waren. Der nach Feststellung einer Tierärztin etwas acht Wochen alte Welpe war in einem sehr kränklichen Zustand, so dass das Tier umgehend einem Tierarzt zugeführt werden musste, der die weitere Betreuung des Welpen übernahm.
Bei der Durchsicht des Fahrzeuges konnten über 100 sog. EU-Heimtierausweise aufgefunden werden. Der 34-jährige Ungar gab unumwunden zu, dass er selbst eine Hundezucht mit 13 Hündinnen verschiedener Rassen in Ungarn habe und auf Bestellung Hundewelpen in die Niederlande liefere. Er sei nun auf der Rückfahrt in seine Heimat und habe bei seinem letzten Geschäft ca. 20 Hundewelpen geliefert.

Der Vertrieb der Hundewelpen werde über das Internet organisiert, so der Welpenschmuggler. Mittels eines mitgeführten Chip-Gerätes habe er die Hundewelpen selbst gekennzeichnet und die zugehörigen Barcodes auf die selbsterstellten Heimtierausweise aufgebracht, so dass der Eindruck für die Käufer entstand, die Hunde hätten gültige Papiere.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 6.000 Euro erhoben. Die gefälschten bzw. verfälschten Dokumente wurden sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen zu diversen Vergehen nach dem Tierschutzgesetz und anderen Tierschutzrichtlinien dauern an.

Lesen Sie auch:
 http://www.animal-health-online.de/klein/2010/05/04/gefalschte-eu-passe-betrogene-kaufer-llegalen-welpenhandel-aufgeflogen/5462/ (http://www.animal-health-online.de/klein/2010/05/04/gefalschte-eu-passe-betrogene-kaufer-llegalen-welpenhandel-aufgeflogen/5462/)

Ohne gültige Papiere aus Ungarn: 13 Hundewelpen im Kofferraum
56 Welpen in Plastikkisten, keine Heimtierausweise: Schmuggler aus der Slowakei gestoppt
Würmer, Räude, Knochenbrüche: 15 geschmuggelte Welpen in kritischem Zustand
Hundehalter abgezockt: Betrügerischer Internet - Hundehändler in Haft
Welpenschmuggel: Elf von 14 Welpen verendet
Elf Welpen im slowenischen Lieferwagen: Polizei verhindert illegalen Hundehandel
Illegaler Welpenhandel: 19 Welpen in nur einer Box, keine Impfpässe, Blankodokumente
Illegaler Welpenhandel aufgeflogen: Ungarischer Händler muss 3.500 EURO hinterlegen
Polizei stoppt Transporter mit Kampfhundewelpen
Vorsicht beim Kauf von Hundewelpen und Flugpatenschaften
Rumänienimport: Kranke Welpen sichergestellt
Welpenschmuggel: Zöllner retten Mopswelpen
Zöllner als Tierschützer: 17 Hundewelpen auf der A3 aufgegriffen
Nachschub: 74 Hundewelpen in einem Kleintransporter
Schweizer Tierschützer locken illegale Hundehändler in Falle
Völlig überladen, Hunde vor dem Kollaps: Polizei stoppt überladenen "Tierschutz"-Hundetransport aus Südeuropa.
Blutiger Durchfall, frisch operiert: Veterinäramt Düsseldorf stoppt Hundetransport aus Spanien
Illegaler Handel mit ungarischen Welpen aufgeflogen
Blankoimpfpässe, nicht gechipt: Sieben Welpen im stickigen Kofferraum
Polizei warnt: Unseriöse Welpenhändler im Raum Hannover
Österreich: Polizei stoppt illegalen Welpentransport
Hausdurchsuchung, Arzneimittel, Impfstoffe: Illegaler Hundehandel aufgeflogen
Hundewelpen aus illegalem Tiertransport gerettet
Fahndungserfolg: Spanische Polizei hebt illegalen Welpenhändler aus
Importierter Welpe mit Tollwut
Vorsicht beim Kauf von Welpen
Krank, gefälschte Papiere: Polizei rettet 16 Welpen
Blankoimpfpässe: Elf Spitz-Welpen aus Ungarn aus Kofferraum befreit
Aufgriff: Zöllner verhinderten Schmuggel von elf Hundewelpen

Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. November 2011, 13:50:39
http://www.petakillsanimals.com/ (http://www.petakillsanimals.com/)


http://www.petakillsanimals.com/downloads/PetaKillsAnimals.pdf (http://www.petakillsanimals.com/downloads/PetaKillsAnimals.pdf)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. November 2011, 14:03:21
Besonders auffällig als Warnsignal für Käufer sind die niedrigen Preise. Die Verkäufer versprechen die Rassehunde zu kleinen, den Marktwert weit unterschreitenden Preisen zu verkaufen. Die geringen Verkaufspreise gehen natürlich zu Lasten der Welpen und der Zuchthunde.

Der Handel mit den niedlichen Vierbeinern ist hierzulande und ebenso in ganz Europa rechtlich genau geregelt. Leider bleiben nur in der Praxis Festnahmen oder Kontrollen durch das zuständige Veterenäramt meist aus. Die Umsetzung der Kontrollen gestallten sich als sehr schwierig. Die Polizei sowie das Veterinäramt versuchen Hinweisen so gut als möglich nachzugehen. So gelangen schätzungsweise jährlich Tausende Welpen meist aus Osteuropa nach Deutschland, Österreich und andere wohlhabende Länder.

Die von den Ämtern abgefangenen Welpen landen im lokalen Tierheim, das oft überfüllt ist, wie z.B. das in Salzburg, berichtet der ORF. Das Tierheim in Salzburg sei mit der Welpenflut an seine Belastungsgrenze gekommen, wird der Vorstand zitiert. Das Tierheim sucht jetzt vor allem Decken, Handtücher und alte Leintücher und hofft dabei auf die Hilfe privater Tierfreunde. 

Es liegt also an Käufern die kriminellen Machenschaften der Hundeschleuser zu unterbinden. Wo keine Nachfrage herrscht, wird es auf Dauer auch kein Angebot geben. Somit sollte man Welpen, die nicht nachweislich aus Deutschland kommen, nicht ohne entsprechende und gebenenfalls vom Veterinäramt geprüfte Papiere kaufen. Welpen, die einem viel zu günstig erscheinen und aus dem Kofferraum heraus verkauft werden, unbedingt meiden, keinesfalls kaufen und ggf. die Polizei verständigen. Bei der Wahl des Vierbeiners sollte es nicht in erster Linie um die Kosten gehen. Tierliebhaber sollten es nicht dulden, dass die Handler und sogenannten Züchter derartigen Schindluder mit den kleinen Welpen treiben. Es ist besser lieber etwas mehr für die Anschaffung auszugeben und sich zu überzeugen, dass die Welpen ordnungsgemäß und artgereicht gezüchtet und gehalten wurden.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. November 2011, 14:09:53
Was macht einen guten Züchter aus?
Ein seriöser Züchter:
- züchtet nur eine Rasse, allerhöchstens zwei
- hat nur wenige Zuchttiere (1-2 Hündinnen)
- kann Sie ausreichend über die Eigenschaften und Besonderheiten „seiner“ Rasse informieren und steht ihnen auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite
- versucht nicht Ihnen einen Welpen „aufzuschwatzen“
- erkundigt sich nach dem zukünftigen Lebensumständen des Welpen (Platz, Zeit usw.)
- die Hündin wirft höchstens 1 mal im Jahr, es wird ihr genug Zeit gelassen sich zu erholen
- die Zuchthündin wurde nicht vor der zweiten Läufigkeit gedeckt und ist nicht älter als 8 Jahre
- Elterntiere wurden auf rassetypische Krankheiten untersucht und sind vollkommen gesund
- die Welpen werden nicht vor der 8. Woche abgegeben
- man kann die Mutterhündin mit ihren Welpen und andere beim Züchter lebende Hunde, sowie das Lebensumfeld der Hunde betrachten (manchmal hat man auch die Möglichkeit den Vater der Welpen kennen zu lernen, wenn nicht sollte man wenigstens Fotos zu sehen bekommen)
- Die Wurfkiste/das Welpenzimmer ist sauber
- Die Welpen sind aufgeschlossen und neugierig
- Besuche sind erwünscht (meist erst ab der 3. Woche)
- Die Welpen werden bestens geprägt und sozialisiert (verschiedenstes Spielzeug, kennenlernen verschiedenster Geräusche, Gegenstände, Menschen, Tiere usw.)
- Die Welpen und die Zuchttiere sollten einen gesunden Eindruck machen
- Die Welpen werden alle geimpft, mehrfach entwurmt und haben ein Gesundheitszeugnis
- Welpen sind entweder durch einen Chip oder einer Tätowierung gekennzeichnet
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 10. November 2011, 16:57:59
(http://www.smilies.4-user.de/include/Schilder/applaus1.gif) (http://www.smilies.4-user.de)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. November 2011, 17:34:27
Beschlagnahmung von über 300 Hunde von einem vermehrer:

http://www.pfotenhilfe-ungarn.de/aktuelle_meldung.html?&cHash=911f31824a&tx_ttnews (http://www.pfotenhilfe-ungarn.de/aktuelle_meldung.html?&cHash=911f31824a&tx_ttnews)[backPid]=2&tx_ttnews[tt_news]=565

Bilder dazu: https://picasaweb.google.com/111912210478995921391/Beschlagnahmung09112011?authkey=Gv1sRgCOGk-u_W4s6J-QE&feat=email (https://picasaweb.google.com/111912210478995921391/Beschlagnahmung09112011?authkey=Gv1sRgCOGk-u_W4s6J-QE&feat=email)

Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Sandy am 10. November 2011, 17:45:23
Zoo Zajak in Duisburg verkauft auch billig Welpen :-( Katzen wie Hunde
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 10. November 2011, 17:52:59
Zoo Zajak in Duisburg verkauft auch billig Welpen :-( Katzen wie Hunde

Auch dieses "Verkaufsgeschäft" sollte man sicherlich nicht außer acht lassen bei der Aufklärung. Daher alles was ihr an Fakten habt, her damit. Dann werden wir ca. anfangs Dezember eine Projektgruppe bilden und Aufklärungsunterlagen erstellen.

Hoffentlich helfen einige mit.

(http://www.smilies.4-user.de/include/Grosse/smilie_gr_98.gif) (http://www.smilies.4-user.de)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Melanie Bodien am 10. November 2011, 22:01:22
Und natürlich Herrn Winkler nicht vergessen..
http://www.welpenstube-winkel.de/ (http://www.welpenstube-winkel.de/)

Ich weiss, dass du keine schlechten Beispiele suchst, sondern Fakten...hier muss ich leider passen  :-\


Nachtrag: PETA kann bestimmt solche Fakten liefern - soll ich mal anfragen?

Das stimmt nicht, alles an Fakten wird benötigt, denn es gibt nicht nur Frieden, Freude, Eierkuchen. Dazumal wollten gewisse Personen den Flyer nicht akzeptieren mit den hässlichen Bildern, komischerweise kommt der besser an, als mit den schönen Bildern.

Bezüglich PETA kannst du gerne machen. Vielen Dank.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Melanie Bodien am 11. November 2011, 21:54:03

Huch - du hast in meinem Beitrag geantwortet - da hätte ich es fast überlesen  8)

Ich frag mal nach was PETA so hat.

Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Ronja und Rudel am 11. November 2011, 23:49:04
hallo pascal, wie ich schon bei fb geschrieben habe bin ich sehr gut mit einer labbi züchterin befreundet. sie züchtet in einem verband und die welpen haben natürlich ihren preis. ich werde sie zu dem thema mal ausquetschen und sie fragen ob sie ein paar dateien für uns hat. die idee finde ich absolut super und helfe gerne wo ich kann!
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 10:38:03
Noch so eine komische Geschichte evtl auch in Vermehrer:

Also Hund , jetztiger Besitzer will ich nicht namentlich benennen, kommt eigentlich aus einem guten Zucht aus den Niederlanden dort ist geboren

sie wurde dann so weit ich weiß zu Ralf nach Völkshagen verkauft, dort hat sie dann eine zeitlang gelebt und junge geboren wohl sehr viele. Bis das Paar was sie in pflege hatte ,sie ihm wohl für 450euro abgekauft hatte, naja nach langem hin und her gabs keine papiere für sie, also kein IMFPASS etc  :o

Dann hatte Ralf die beiden wohl im juli gefragt ob er die Hündin nochmal zum decken haben kann, er würde auch 750euro bezahlen .
Die beiden haben zu gestimmt ,  ihre welpen wurden  geboren und diese wurden wohl nach 7 oder 8 wochen der Hündin weg genommen weil sie wohl schon alleine gefresssen hatten!
Danach ist sie zur Pflegestelle wieder zurück gebracht worden und wurde von da aus zu einer Frau nach Tessin vermittelt das hatte wohl nicht geklappt, und sie musste nach 3 wochen wieder zur pflege stelle und dann kam sie zu mir und ich bemüh mich nun aus ihr wieder einen ordentlichen hund zu machen.
Die Hündin als sie zu der jetztigen Besitzerin kann, hatte  sie eine schwere Gebârmutterentzündung

 >:( diese geschichte mit dem Ralf kommt mir sehr sehr komisch vor, Hunde ohne Papiere abzugeben- da lâutet bei mir das BigBen im Oberstübchen- da ist was faul!!!!

 :D bleib daran an dieser geschichte
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Melanie Bodien am 12. November 2011, 13:35:20

Hündin trifft es wohl nicht so richtig. In den Augen der bisherigen Haltern war sie wohl eher eine Geldmaschine   :( :( :(

Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 15:44:08
noch eine Info die ich evtl ausbauen kann:

http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/rottweiler-340-lieferung-frei-haus--a14107541/ (http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/rottweiler-340-lieferung-frei-haus--a14107541/)

 Einige werden sich an die Kleinanzeige von 5 Rotti's mit kupierten Schwanz erinnern, jemand hat bei denen Angerufen , das kam von ihr als Antwort:

  ich glaube das die Leute Massenzucht betreiben. Die Hunde kommen aus Polen, und ich habe gefragt ob noch andere Rassen vorhanden sind. Der Tüp meinte das er jede Rasse besorgen kann. Ich habe gesagt das ich ihm heute abend wieder anrufen werde, um vorher mit meinem Mann sprechen zu können. Sag mir bitte wie kann ich jetzt Agieren. Ich würde mich sehr freuen wenn ich den Arschlöchern eins abwischen könnte. Ich komme selber aus Polen, und fahre seid jahren nicht mehr hin, ua. weil ich mir dieser Leid nicht anschauen kann. Jetzt bittet sich eine perfekte möglichkeit vieleicht einer Bande auf die Spur zu kommen und ich weiss nicht wie ich es am schlausten agieren kann.
Bitte setze dich mit mir im Verbindung. Ich bin bereit alles zu tun, kenne doch die Sprache und denke das es eine gute vorrausetzung ist um auch in Polen gegen solche Banditen vorgehen zu können. Ich selber habe aber wenig Erfahrung wie es gehen kann. Viele Grüße"

der züchter holt welpen nach bedarf aus Polen GORZOW;
Es gibt noch zwei weibliche rottiwelpen. Die zeugin sagte sie will nen rüden. Der züchter KEIN PROBLEM kann er besorgen!!!!
Scheisse. die anzeige ist nicht mehr aktiv. Die zeugin hat aber zum glück die Telefonnummer noch von dem Typen

Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:35:49
Augen auf beim Welpenkauf!

Unsere Hunde stammen aus Zuchtstätten, die dem Deutschen Retriever-Club e.V. (DRC) angeschlossen sind. Der DRC ist wiederum Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), und dem internationalen Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale). Wir sind selbst Mitglied im DRC und züchten auch in diesem Hundezuchtverein. Warum legen wir Wert auf Hunde mit VDH-Papieren, obwohl es auch Hunde ohne VDH-Papiere oder ohne irgendwelche Papiere gibt, die gesund sind und dem Rassestandard entsprechen und obwohl auch in VDH-kontrollierten Zuchten Krankheiten auftreten können? Warum setzen wir uns dem von Hundehändlern und Schwarzzüchtern immer wieder vorgebrachten Vorwurf der Vereinsmeierei und der Arroganz aus?

Auf diese Fragen gibt es mindestens zwei wesentliche Antworten. Die erste lautet: der Hundehandel ist für die Hunde, ihre Besitzer und die gesamten Rassen die schlimmste Geißel. Die »Produktion« von Welpen in Wurfanstalten, die unablässige Ausnutzung der Mutterhündinnen bis zu deren totaler Erschöpfung, das Nicht-Beachten der hygienischen Mindestvoraussetzungen, das Fehlen an Sozialisation der Welpen, die viel zu frühe Trennung der Welpen von Mutter und Geschwistern führt zu unsagbarem Unglück bei den betroffenen Hunden und in aller Regel auch bei den Käufern solcher Welpen, die in vielen Fällen ihr Leben lang (das oft nur sehr kurz währt) krank und häufig unfähig zur Bindung an den Menschen sind.

Leider besteht zwischen den Hundehändlern und den Züchtern, die sich nicht den Vorschriften des VDHs unterstellen (»Schwarzzüchter«), eine oft enge Verbindung. So kaufen viele solcher Züchter Welpen vom Hundehändler zu, um ihre vielleicht tatsächlich vorhandenen Würfe »aufzustocken«. Dass dies in betrügerischer Absicht geschieht, ist klar: der Welpenkäufer kann selbstverständlich im Nachhinein nicht mehr feststellen, wer die Vorfahren seines Hundes waren, ja nicht einmal, wer seine Mutter war. Stellt er das später fest und bemüht sich, doch etwas über den Hintergrund seines Hundes in Erfahrung zu bringen, wird er oft merken, dass ihm sein »Züchter« alle notwendigen Informationen verweigert. So wird in vielen Fällen der Kontakt der Welpenkäufer untereinander peinlich vermieden, damit diese nicht gemeinsam gegen den Züchter vorgehen können.

Dem kommerziellen Hundehandel muss - vor allem zum Wohl unserer Hunde und aus tierschützerischen Gründen - mit allen Kräften Einhalt geboten werden!

Die zweite Antwort betrifft insbesondere solche Zuchten, die ohne erkennbare betrügerische Absicht, aber auch ohne irgendwelche Einsichten in Bedingungen und Notwendigkeiten der Zucht einfach Hunde vermehren (sonst würden sie sich den Zuchtbestimmungen der VDH-Vereine ja nicht entziehen). Sie hängt daher mit dem Prinzip der Hundezucht überhaupt zusammen. Zucht heißt nicht blindes, unkontrolliertes Hundevermehren, egal ob aus emotionalen oder wirtschaftlichen Gründen. Die Reinzucht einer Rasse besteht ja gerade darin, dass über viele Generationen hinweg immer nur Hunde mit robuster Gesundheit und mit den für die Rasse erwünschten Eigenschaften ausgewählt und zur Zucht verwendet werden. Die verwendeten Linien und ihre Eigenschaften, die Gesundheitswerte und die Prüfungsergebnisse aller Ahnen und Nachkommen müssen selbstverständlich lückenlos dokumentiert sein, damit eine positive Wirkung der Zucht auf die Rasse überhaupt möglich ist. Kein Tier, das den Zuchtbestimmungen nicht entspricht, darf zur Zucht zugelassen werden.

Nur VDH-Papiere bieten Gewähr dafür, dass die in ihnen dokumentierte Abstammung für den Hund auch den Tatsachen entspricht, dass die Zuchtbuch-führende Stelle eine unabhängige Instanz ist. Viele andere »Zuchtvereine« geben Blankoformulare aus, die vom Züchter selbst nach seinen Wünschen ausgefüllt werden. Darin findet man dann Angaben über Elterntiere, die zum Zeitpunkt des Deckens schon nicht mehr lebten, es tauchen offensichtlich falsche Zuchtbuchnummern auf oder es werden Rüden als Hündinnen und umgekehrt aufgeführt. Wer sicher sein möchte, dass die in der Ahnentafel seines Hundes aufgeführten Vorfahren auch tatsächlich die Vorfahren seines Hundes sind, der muss einen Hund von einem VDH-Züchter erwerben. (Vorsicht: es tauchen vermehrt Hunde nur mit FCI-Papieren auf, insbesondere aus Massenzuchten im Ostblock und an der holländisch-deutschen Grenze. Diese Papiere sind in vielen Fällen - obwohl FCI-genehmigt - gefälscht!) dassdie Zuchtbücher der VDH-Vereine geschlossen sind, ist es nicht gestattet, fremde Rassen, die unter Umständen für eine andere Rasse unerwünschte Eigenschaften einbringt, einzukreuzen (z.B. goldener Hovawart und Golden Retriever; es kann unerwünschte Schärfe und Aggression auftreten; eine solche Paarung ist aber vom Welpenkäufer u.U. nicht zu bemerken).
Die dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine kontrollieren ihre Züchter und deren Zuchtstätten. Die Züchter müssen Sachkenntnis medizinischer und allgemein kynologischer Art nachweisen; sie müssen auch nachweisen, dass sie in der Lage sind, für eine optimale Entwicklung und vor allem Prägung und Sozialisierung der Welpen zu sorgen, solange diese noch bei der Mutterhündin sind. Die Zuchtstätten müssen nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen genügen, sondern es werden hohe Ansprüche an Platz und Ausstattung gestellt. Jeder Zwinger wird vor seiner Zulassung kontrolliert. Der Züchter ist verpflichtet, seinen Welpenkäufern alle verfügbaren Informationen über den Welpen weiterzugeben; er wird sich darüberhinaus weiter selbst verpflichten, »seine« Welpenkäufer während des gesamten Lebens der von ihm gezüchteten Hunde mit Rat und Tat zu unterstützen.
Die dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine sind verpflichtet, ihren Züchtern bestimmte Mindestauflagen zu machen bezüglich der für eine Zuchtzulassung notwendigen gesundheitlichen Untersuchungen ihrer Zuchttiere. Im DRC bedeutet das, dass der Hund mit mindestens einem Jahr an Hüftgelenken und Ellbogen geröntgt wird und dass diese Röntgenaufnahmen durch einen hierfür vom Verein bestellten Gutachter beurteilt und klassifiziert werden. Es kommt häufig vor, dass der Röntgen-Tierarzt selbst eine vom Gutachter abweichende Einschätzung abgibt, wodurch eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse nicht möglich ist. Nur begutachtete Ergebnisse sind vergleichbar und damit auch aussagefähig.
Zusätzlich zu Hüftgelenken und Ellbogen müssen Zuchttiere jährlich auf erbliche Augenkrankheiten untersucht werden.
Speziell für die Retrieverzucht gilt: die VDH-Vereine verlange von ihren Zuchttieren einen Wesenstest. Es soll gewährleistet sein, dass nur sichere, unaggressive, freundliche, schussfeste Retriever mit dem typischen Wesen in die Zucht gelangen. Viele derjenigen Hunde, mit denen außerhalb des VDHs gezüchtet wird, waren selbst - oder ihre Vorfahren - Hunde mit VDH-Papieren, die jedoch die Zuchtzulassung aus Gesundheits- oder Wesensgründen nicht erhalten konnten. Wenn mit solchen Hunden dennoch gezüchtet wird, ist dies für die Rasse selbstverständlich von Schaden, da die Gefahr des Verlusts rassetypischer Eigenschaften groß ist. Dies zeigt sich leider immer häufiger in Berichten über aggressive, sogar dem Menschen gegenüber bissige und unerziehbare Retriever - sehr zum Schaden des Ansehens unserer Retrieverrassen.
Der DRC bietet für Hunde mit VDH-Papieren eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten und retrievergerechten Prüfungen. Diese stehen Hunden ohne VDH-Papiere und deren Führern nicht zur Verfügung, da Schwarzzucht und Hundehandel nicht unterstützt werden dürfen. Die völlig rationalen Gründe hierfür wurden oben erläutert - das hat also nichts mit Arroganz oder Ausgrenzung zu tun. Ebenso ist auch der von Schwarzzüchtern oft gebrauchte Vorwurf der Vereinsmeierei unhaltbar: Man muss nicht DRC-Mitglied sein, um seinen Hund auf einem DRC-Platz ausbilden zu können - nur der Hund muss aus den genannten Gründen VDH/FCI-Papiere haben.
Achtung: Ein anderer Verein, der nicht wie der Deutsche Retriever Club VDH-Mitglied ist, der "Deutsche Rassehundeclub" firmiert unter derselben Abkürzung. Dies führt leider immer wieder zu Fehlinformationen und Enttäuschungen bei den Welpenkäufern. Auch die Abkürzung "FCI" ist nicht einmalig. Eine spanische Hunde-Organisation, der sich auch deutsche "Züchter" außerhalb des VDH angeschlossen haben, sorgt mit derselben Abkürzung für Verwirrung. Achten Sie daher unbedingt auf die Bestätigung der VDH/FCI-Mitgliedschaft!
© Ursula und Roland Friedrich
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:37:08
Mit sehr dreisten Tricks werden von einer vietnamesischen Hundemafia derzeit angebliche VDH-Welpen mit gefälschten Stammbäumen im Raum Berlin (ggf. aber auch an anderen Orten in Deutschland) zu Schleuderpreisen (150 Euro) verkauft.

Die derzeitige Masche (die sicherlich auch abgewandelt wird) ist die: Es wird mit VDH-Welpen mit VDH-Stammbaum geworben, der aber gefälscht ist. Dazu werden VDH-Stammbäume aus dem Internet kopiert, die Zwingernamen und Namen der Züchter verwendet und es wird als VDH-Mittelsmann Herr Jürgen B. angegeben, der angeblich die Welpen beim namentlich genannten VDH-Züchter (z.B. Eduard und Cornelia S. - von der Z., es ist wahrscheinlich, dass auch andere Züchter auch anderer Rassen betroffen sind) abholt und nach Berlin bringt. Es werden auch Fotos der Welpen oder angeblicher Eltern der Welpen von den Homepages von VDH-Züchter missbraucht. Um dem Verkauf weitere Seriösität zu verschaffen, wird auch ein Schutzvertrag abgeschlossen. Die Übergabe der Welpen wird zunächst an einer Adresse vereinbart, dann aber mehrfach verschoben, am Ende trifft man sich auf einem S-Bahnhof oder unter einer Brücke.

Das Fatale daran ist, dass, wenn man die Angaben im Internet recherchiert,man natürlich nur beim VDH-Züchter landet und somit der Anschein erweckt wird, dass es VDH-Welpen wären, was aber nicht der Fall ist. Alle Daten sind gefälscht und werden missbraucht. Wer sich nicht sicher ist, ob er an diese Hundemafia geraten ist, sollte sich mit dem auf der Ahnentafel angegebenen Züchter in Verbindung setzen und sich über die Transaktion direkt bei ihm informieren, der das dann sicher aufklären kann.

Es handelt sich wie gesagt um Fälschung und Betrug und Welpen, die teils noch nichtmal einen 1. Zahndurchbruch haben, also weit unter 8 Wochen alt sind. Die betreffenden VDH-Züchter sind zwar existent, sie haben aber rein gar nichts mit diesen Machenschaften zu tun.

Polizei und Veterinäramt sind bereits informiert.

Ganz wichtig!!! Wer ebenfalls auf diese oder eine ähnliche Masche reingefallen ist, der sollte umgehend Strafanzeige bei Polizei/Staatsanwaltschaft machen und das Veterinäramt informieren, je mehr betroffene Leute Anzeige erstatten, desto eher kann man den Betrügern habhaft werden, denn natürlich gibt es keine richtigen Namen und keine richtigen Adressen.

Grundsätzlich sollte man keinerlei Übergaben, die nicht an einer festen Wohnadresse in der Wohnung stattfinden zustimmen, da ist in aller Regel ein Haken dran. Außerdem sollte man sich den Personalausweis des Verkäufers zeigen lassen und die Personalausweisnr. notieren. Umgekehrt machen das auch viele Züchter, dass sie die Personalausweis-Nr. des Käufers im Kaufvertrag notieren.

Eine weitere Masche ist, dass Hundehändler aus dem Ausland, z.B. Kamerun, sich ganze VDH-Züchter-Homepages aus dem Internet kopieren und mit dem Namen des Züchters und den Welpenbildern, werben. Ursprünglich haben die Händler aus Kamerun lediglich Inserate im Internet aufgegeben und Vorkasse verlangt, der Welpe kam natürlich nie an, weil es gar keine Welpen gibt, und das Geld war futsch, denn was will man in Kamerun schon mit einem Gerichtsverfahren wegen 300 Euro Verlust, Gerichtsstand ist immer der Ort des Verkäufers. Vermutlich, weil viele Interessenten nach VDH-Papieren gefragt haben, sind diese Leute auf die Idee gekommen, Markenschwindel zu betreiben.

Schaltet euren gesunden Menschenverstand ein, wieso sollte ein Züchter seine Welpen in den Kamerun verkaufen, um sie von dort nach Deutschland unter Preis zu verkaufen? Wieso sollte ein VDH-Züchter seine Welpen für Schleuderpreise über Mittelsmänner verkaufen, wenn er sie bei sich zu Hause für den 5 - 10 fachen Preis direkt verkaufen kann?
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:38:39
Wie agieren und wie tarnen sich Massenzüchter und Hundehändler
Das Vorhandensein gültiger Papiere für die Welpen ist kein Qualitätssiegel und sagt nichts über die Methoden des Züchters, die Qualität der Zucht oder die Gesundheit der  Tiere aus!
Es handelt sich hierbei lediglich um eine wertungsfreie Bestätigung des Verbandes über die Registrierung des Wurfes. Allerdings nur, wenn das Dokument echt ist.
Weder die Kopie der Ahnentafel ist ein Beweis noch sonstige kunstvoll hergestellte Urkunden. In einem aufschlussreichen Fernsehbericht  haben die Reporter nachgewiesen, dass umtriebige Hundehändler aber auch Züchter des VDH, Hunde mit gefälschten Papieren in Umlauf bringen.
Sogar der Ehrenpräsident eines deutschen Rassezuchtvereins wurde überführt, Welpen aus einer Hundefabrik mit gefälschten Papieren an ein Tierversuchslabor verkauft zu haben!
 Keinesfalls besser sieht es bei den Konkurrenten des VDH aus. In allen Vereinen und Verbänden tummeln sich einige Hundevermehrer, denen selbst elementare Kenntnisse kynologischer, biologischer und ethologischer Zusammenhänge fehlen und deren einzige Maxime darin besteht, möglichst schnell möglichst viel Geld zu kassieren.
Keinerlei Aussagekraft haben bunte Schildchen, auf denen "Anerkannte Zuchtstätte der Rasse XY" oder ähnliches steht. Die Schilder sind, Fanartikeln gleich, bei den Rassezuchtvereinen von jedermann käuflich zu erwerben.
Viele unseriöse Anbieter versuchen daher, den Hundekäufer glauben zu machen, das Vorhandensein "offizieller" Papiere und einiger bunter Schildchen mache ihre "Zucht" über jeden Zweifel erhaben. Im Gegenteil! Desto lautstärker und aggressiver ein Züchter wirbt, desto verschwenderischer er mit Vokabeln wie "vom Gesetzgeber autorisierte Zuchtstätte", "tierschutzrechtlich anerkannt" oder "Qualitätszucht" umgeht, desto größer ist die Gefahr, einem der schwarzen Schafe der Branche in die Hände zu fallen.
Wie agieren und wie tarnen sich Massenzüchter und Hundehändler?
Die Liste der möglichen Verfehlungen eines "Züchters" ist wahrlich lang. Ist die Anzahl der Vorbestellungen größer als der Wurf der Zuchthündin, wird ein unseriöser Züchter dafür sorgen, dass jeder Kunde bedient werden kann.
In solchen Fällen werden Welpen aus einer Hundefabrik zugekauft und dem Zuchtbuchführer stolz ein "zehner" Wurf gemeldet. Für alle Welpen werden dann bei der Wurfabnahme gültige Vereins- und Verbandspapiere ausgestellt.
Andere melden nur jeden zweiten Wurf dem Zuchtbuchführer ihres Rassezuchtvereins, um nicht bekannt werden zu lassen, dass die Zuchthündin bei jeder Läufigkeit gedeckt wird.
Diese Welpen werden dann ebenfalls mit gefälschten Papieren verkauft oder mit einem Preisnachlass an den Mann/die Frau gebracht.
 
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:40:01
Der Zwinger bietet verschiedene Rassen an. Desto mehr, desto schlimmer!

Der Zuchtbetrieb gleicht einer Hundefabrik oder ist Grundlage einer Vollexistenz.

Die Welpen wachsen ohne ständigen Kontakt zu Menschen auf.

Die Hunde sind in engen Boxen zusammengepfercht, oder es gibt andere Hinweise darauf, dass die Hunde nicht artgerecht gehalten werden.

Mutter oder Welpen zeigen Angst, Abneigung oder mangelnde Vertrautheit gegenüber der Person des Züchters.

Der Verkaufsort ist nicht gleichzeitig auch die Zuchtstätte oder der Verkäufer verwehrt Ihnen unter Vorwänden die Besichtigung der Wurfkiste.

Die Welpen haben stumpfes oder verklebtes Fell, trübe Äuglein, schmutzige Ohren oder kratzen sich auffällig oft.

Der Züchter gibt sich sehr beschäftigt oder spricht lieber von seinen günstigen Preisen als von den Hunden.

Der Züchter bietet Ihnen einen Welpen zum halben Preis, dafür aber ohne Papiere an oder er versucht zu beweisen, dass ein Hund dieser Rasse nicht billiger zu bekommen ist.

Der Züchter weicht Ihren Fragen aus oder flüchtet sich in Ausreden, wenn geforderte Unterlagen nicht zur Hand sind.

Dem Züchter mangelt es offensichtlich an Basiswissen und er versucht wortreich von seinen Defiziten abzulenken.

Die Welpen reagieren auf Ihr Erscheinen schreckhaft, ziehen sich langsam zurück, sind phlegmatisch oder wollen nicht spielen.

Das Muttertier ist nicht anwesend, reagiert abweisend, aggressiv oder zeigt deutliche Anzeichen "züchterischer" Überbeanspruchung.

Die Welpen sind in der achten Lebenswoche noch nicht geimpft oder entwurmt.

Der Impfpass ist von einem Tierarzt ausgestellt, der seine Praxis nicht in der Nähe des Zuchtbetriebes hat, im Impfpass fehlen Daten oder die Etiketten des Impfstoffes sind nicht eingeklebt.

Verschiedene Handschriften und verschmierte Stempel deuten auf Fälschungen hin!

Die Zuchtunterlagen zeigen für eines der Elternteile nur eine Bewertung von "Gut" oder "Genügend".

Der Züchter lobt seine Hunde ausgiebig und verweist auf Erfolge bei Zuchtschauen, ohne entsprechende Unterlagen vorweisen zu können. Der Züchter lässt erkennen, dass der Welpe möglichst schnell verkauft werden soll oder muss.

Der Züchter bietet an, den gewünschten Hund kurzfristig "zu besorgen".

Der Züchter reagiert auf Ihre bohrenden Fragen aggressiv oder abweisend. Nur wer etwas zu verbergen hat, wird kein Verständnis für das Interesse eines Hundekäufers aufbringen.

Der Züchter ernährt seine Welpen mit Billigfutter anstatt mit einem, dem Alter der Welpen angepassten, hochwertigen Aufzuchtfutter.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:45:32
Ich habe am 30.01.2010 einen Rottweiler Rüde aus einem Tierheim in Frankreich durch einen TSV hier in Deutschland übernommen. Erst einmal zur Pflege um zusehen wie er sich hier macht , ob er sich mir den Kindern verträgt usw.
Dafür hatte ich beim TSV vorgeschlagen , 14 Tage Probe.
Nach 1 Woche kam dann schon ne E-Mail , ich sollte etwas Geld überweisen.
Schutzbetrag würde bei 350€ liegen. Daraufhin schrieb ich der netten Dame dann zurück das die 14 Tage noch nicht vorbei sind wie abgesprochen.
Nun ja wir haben uns dann nach der Probezeit sozusagen entschieden ihn ganz zu übernehmen . Zahlte auch 150€ an ( darf in Raten bezahlen ) .
Jetzt waren wir mal beim Tierarzt gewesen zur Vorstellung schon mal, wo wir auch Stammkunde sind mit unseren früheren Hunden .
Der Arzt schaute sich die Papiere an und fragte mich dann ob mir aufgefallen sei, das die Tatto Nummer im Ohr am 24.04.2004 tätowiert wurde. Der Hund aber im Jahre 2005 geboren wurde.
Auch die Angaben es sei ein EU Pass stimmte nicht es ist ein Französicher Pass .
Jetzt meine Frage: Besteht hier der Verdacht auf gefälschte Papiere ?
Wenn ja, muss & sollte ich in der Sache einen RA aufsuchen oder vor erst mit der Dame die Sache selber besprechen ? Weitere Ratenzahlung vornehmen aufgrund des Verdachts ?
Weil auch der Transport damals war sehr ungewöhnlich, darüber hab ich jetzt erst mal so nachgedacht , denn die Hunde wurden in einem Pferdeanhänger transportiert, die Käfige wurden übereinander gestapelt und unser Rüde wurde nur mit einem Band im Anhänger befestigt !

 :o
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:50:20
Fordern Sie Einblick in die (für Zuchthunde)
vorgeschriebenen FCI-Papiere der Elterntiere
(Vater, Mutter, Großeltern). Ein professioneller
Züchter kann jederzeit eine lückenlose
Dokumentation seiner Zuchttiere nachweisen.
Die Hunde müssen zudem auf rassetypische
Krankheiten untersucht sein. Achten Sie darauf,
dass die Papiere von einem dem Zuchtverband
angehörigen Zuchtverein ausgestellt wurden.
Der Züchter vergibt seine Welpen ausnahmslos
gechipt und mit gültigen Papieren (Kaufver-
trag, Impfpass, Zuchtpapiere). Abstammungspapiere
und Gesundheitszeugnisse werden ohne
weitere Kosten an den Käufer weitergegeben.

Privat-und Hobbyzucht sind die gängigsten
Argumente, um von nicht vorhandenen Papieren
abzulenken. Fehlt jeglicher Nachweis über die
Abstammung und den Gesundheitszustand der
Elterntiere, kann die genetische Disposition der
Welpen nur erahnt werden. Hier lauert die Gefahr,
dass (unbewusst oder bewusst) mit Elterntieren
gezüchtet wird, die durch ihre genetische Veran-
lagung aus der Zucht ausgeschlossen wurden.
Diese Form der Zucht ist ein vermeidbarer Beitrag
zur ohnehin problematischen Überpopulation an
Hunden. Das ist FALSCH: " Die Papiere
sind gegen Aufpreis erhältlich!"
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 12. November 2011, 21:56:18
http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen/Formular-WTW-Erfahrungen (http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen/Formular-WTW-Erfahrungen)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 14. November 2011, 20:26:31
Und noch was habe ich bekommen:

hallo,
ich hatte im facebook gelesen das ihr über die züchterpreise aufklären wollt und darüber das die relativ hohen preise auch einen grund haben.
bedenkt bitte neben den tierarzt- und aufzuchtskosten, unterhaltung der elterntiere, deckgebühren, kosten für die wurfabnahme und papiere auch die kosten für die austellungen. viele züchter fahren ja auch bundesweit wie auch international zu ausstellungen um ihre zwinger bekannt zu machen(um schluss endlich ja auch werbung zu machen um die welpen zu vermitteln) bzw. um ihre zuchtbescheinigungen zu bekommen. wir selbst waren dieses jahr schon in dortmund, landstuhl, prag kassel usw. sind nicht nur die meldegebühren sondern ja auch die fahrtkosten und der imense zeitaufwand mindestens einmal im monat solche weiten strecken hinter sich zu lassen.
parallel dazu wollen wir unsere hunde ja auch artgerecht halten und fahren noch mehrfach die woche auf hundeplätze um sie aus zu lasten.
nicht zu vergessen die mühe die man in einen wurf steckt, wir selbst haben gerade nicht mal 2wochen alte welpen und da es der erste wurf für die hündin war, waren wir auch die ersten 5 tage im wechsel fast rund um die uhr bei ihr und als vollzeit berufstätiges paar ist das wirklich sehr stressig und erfordert ein ordentliches/straffes zeitmenagement.
nicht zu vergessen der permanente kontakt mit den welpeninteressenten. die man ja auch persönlich kennen lernen möchte um einen eindruck von ihnen zu bekommen und das nicht nur an einem tag. dies ist gerade bei unseren hunden (staffordshire-bullterrier) wichtiger den je. nicht das man die welpen an manschen ab gibt die sie nicht ordentlich halten und unsere hunde wegen irgendwelchen idioten am ende blos wieder negativ in den medien stehen.
wenn man unter dem strich als ordentlicher züchter den aufwand und die einnahmen vergleicht, ist es nicht gewinnbringend, sondern einfach nur ein schönes und dankbares hobby. wir selbst halten unsere zuchthunde mit in der familie und unsere hündinnen haben nach maximal3würfen ihren dienst als zuchthündinnen getan und können den rest ihres lebens in unserem rudel ihr leben einfach nur noch genießen!
ich hoffe es waren ein paar anregungen dabei.
liebe grüße


Aber sagt mal Leute bin ich hier der einzige wo sich zu Todegoogle, um Berichte zufinden????(http://www.smilies.4-user.de/include/Traurig/smilie_tra_052.gif) (http://www.smilies.4-user.de)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Melanie Bodien am 14. November 2011, 23:39:23

Was das googlen betrifft wohl schon, Silvia   ???

Ich habe leider noch keine Rückmeldung von PETA - keine Ahnung wie lange die brauchen oder ob die überhaupt reagieren. Vielleicht sollte ich da mal anrufen? Hm - ich geb deinen eine Woche  8)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Ronja und Rudel am 15. November 2011, 01:23:58
silvia, war das evl die züchterin vom kennel: coaststaffs?
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 15. November 2011, 09:04:49
hallo Ronja, nein es kommt von ihr:

                                              Battlestaffs (http://www.battlestaffs.de/)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Ronja und Rudel am 15. November 2011, 20:24:59
woooooooooooooooooooooooooooooow die kannte ich noch garnicht und endlich welche in schwarz, danke vielmals für den link hab herzchen in den augen!
Titel: Extrem-Zucht bereitet Tieren lebenslange Qualen
Beitrag von: Pascal Hug am 04. Dezember 2011, 12:47:16
Nacktkatze, Mops, Bullterrier / Extrem-Zucht bereitet Tieren lebenslange Qualen

Ob knautschiges Mopsgesicht oder haarlose Nacktkatze: Viele Tiere werden bis ins Extreme gezüchtet. Dafür bezahlen sie einen hohen Preis.

Französische Bullterrier mit Atemnot und Perserkatzen mit permanent tränenden Augen: Bei manchen Haustieren werden aus Gründen der Schönheit und des Aussehens bestimmte Merkmale bis ins Extreme gezüchtet.

Für die Tiere, die aus solchen sogenannten Qualzuchten stammen, bringt das mitunter starke gesundheitliche Probleme mit sich - und hohe Tierarztkosten für den Halter.

Während bei Nutztieren Qualzuchten vor allem zu mehr Erlös wie mehr Milch oder Fleisch führen sollen, ist die Situation bei Haustieren eine andere. „Über Jahrtausende hatten Hunde einen festen Job und waren unter anderem damit beschäftigt, Vieh zu treiben oder bei der Jagd zu helfen“, erklärt Prof.

Züchtungen für die "Schönheit"

Gerhard Oechtering, Leiter der Klink für Kleintiere der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Durch die industrielle Revolution sei das verschwunden. „Stattdessen wurde angefangen, für Wettbewerbe nach Schönheit zu züchten.“


Vollständiger Artikel: Extrem-Zucht bereitet Tieren lebenslange Qualen (http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13658335/Extrem-Zucht-bereitet-Tieren-lebenslange-Qualen.html)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: admin am 05. Dezember 2011, 00:38:17
hier noch ein bericht den ich eben gesehen habe


http://www.focus.de/focustv/focustv-reportage/rassehunde-zum-schnaeppchenpreis-der-illegale-handel-mit-welpen_vid_25994.html (http://www.focus.de/focustv/focustv-reportage/rassehunde-zum-schnaeppchenpreis-der-illegale-handel-mit-welpen_vid_25994.html)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Mia am 05. Dezember 2011, 08:13:57
Hallo,

vielleicht kann man zu den Fakten auch Vereine befragen, die ehemalige Zuchthunde vermitteln, (zum Beispiel liberty for dogs) etc.? Eventuell haben die Zahlen und vor allem denke ich Bilder, in welchem desolaten Zuständen die Hündinnen sind.
Gibt bestimmt auch noch mehr Vereine, die ExZuchthunde vermitteln und Infos haben.


LG Mia
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 17. Dezember 2011, 14:57:23
zwei interessante seiten,

da zerfleischen sich mal wieder eine Fb gruppe (http://www.facebook.com/pages/SOS-abandoned-Pets/139427579426049?sk=friendactivity (http://www.facebook.com/pages/SOS-abandoned-Pets/139427579426049?sk=friendactivity))
mit Tierorgas

http://www.charitywatch.de/index.asp?id=1601 (http://www.charitywatch.de/index.asp?id=1601)

http://www.sage-die-wahrheit.de/index.html (http://www.sage-die-wahrheit.de/index.html)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 10. Januar 2012, 10:12:38
Ich schätze, dass wir ab dem 20. Januar beginnen mit der Vorbereitungsphase für die Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen.

Dazu ein sehr trauriges Video:

http://www.myvideo.ch/watch/7387123/Freya_eine_Vermehrerhuendin (http://www.myvideo.ch/watch/7387123/Freya_eine_Vermehrerhuendin)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 10. Januar 2012, 10:38:03
 :'(schnief, auf in den Kampf kann ich da nur sagen.

Tja bei einigen TS orgas gehört auch auf gerâumt, den da ist oft auch nicht alles Gold was glänzt.
Wäre schön, wenn sie sich verstärt vor Ort engagieren würden als Hund ständig weltweit zu vermitteln, fraglich ob immer Vk gemacht werden ::)
Titel: Gebärmaschinen: Hündinnen in Polen
Beitrag von: Pascal Hug am 11. Januar 2012, 11:34:08
Um die große Nachfrage hierzulande zu bedienen, boomt das Geschäft mit billigen Hundewelpen aus dem Ausland. Unter katastrophalen Bedingungen werden die Hundewelpen an ahnungslose Kunden verkauft.


Zum Video: Gebärmaschinen: Hündinnen in Polen - WISO - ZDFmediathek - ZDF Mediathek (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1533830/Gebaermaschinen-Huendinnen-in-Polen#/beitrag/video/1533830/Gebaermaschinen-Huendinnen-in-Polen)

Titel: Billigwelpen - Überleben darf kein Zufall sein
Beitrag von: Pascal Hug am 15. Januar 2012, 17:23:52
aktion-tier Kampagne: Billigwelpen - Überleben darf kein Zufall sein (http://www.youtube.com/watch?v=pGJ7LT674bU#)

Bilder, die schockieren: Massen von Hundebabys, verstaut in Gitterkäfigen, Kartons oder Einkaufstüten. Entstanden sind diese verdeckt gedrehten Aufnahmen auf einem Hundemarkt an der deutsch-polnischen Grenze.
Es sind jedoch nicht etwa polnische Käufer, auf die die Händler hier mit ihrer lebenden Ware warten, sondern deutsche.
Viele Menschen wünschen sich einen Hund. Möglichst einen ganz jungen Rassehund -- einen Welpen. Kauft man ein solches Wunschtier beim Züchter, so kostet es meist viele hundert Euro.
Auf den Märkten an der deutsch-polnischen Grenze sind die Hunde dagegen deutlich günstiger. Schon für 50 Euro bekommt man einen angeblich reinrassigen Boxer oder Husky.
Den Preis für das vermeintliche Schnäppchengeschäft zahlen jedoch die Tiere -- häufig sogar mit ihrem Leben.
Denn die hier feilgebotenen Hundewelpen stammen entweder aus Hundefarmen, wo die zusammengepferchten Zuchthündinnen permanent Nachwuchs produzieren müssen, oder aus den umliegenden Dörfer, wo sich die unkastrierten Hunde ebenfalls unkontrolliert vermehren.
Obwohl man es ihnen nicht ansieht, sind die meisten der zum Verkauf angebotenen Welpen unheilbar krank. Die mit der Muttermilch übertragenen Antikörper gewähren ihnen nur in den ersten vier Lebenswochen einen gewissen Schutz. Die skrupellosen Hundehändler nutzen die kurze Zeitspanne von der fünften bis zur sechsten Lebenswoche zwischen Ende des Immunschutzes und Ausbruch der tödlichen Krankheiten zum Verkauf der Tiere.
Unabhängig davon, ob Sie einen Hund direkt auf einem Polenmarkt oder über einen Zwischenhändler in Deutschland via Internet oder Kleinanzeige kaufen -- über 50% der aus dem östlichen Europa stammenden Welpen sind dem Tod geweiht. Sie sterben entweder an massivem Parasitenbefall oder ein einer der oft tödlich verlaufenden Viruserkrankungen wie beispielsweise Parvovirose.
Die Hundehändler lassen die viel zu jungen Welpen nicht impfen, die mitgegebenen Impfpapiere sind folglich gefälscht.
Mit dem Erwerb eines dieser Billigwelpen machen sich häufig auch die Käufer strafbar. So ist es gemäß dem deutschen Tierschutzgesetz verboten, einen Hundewelpen, der jünger als acht Wochen ist, von der Mutter zu trennen. Wer ein solches Tier nach Deutschland importiert, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Außerdem müssen Hundewelpen unter 3 Monaten, die im EU-Ausland gekauft werden, bei der Einreise nach Deutschland mittels Microchip oder Tattoo gekennzeichnet sein sowie über einen EU-Heimtierpass verfügen. Hunde der Rassen Pit-Bullterrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen werden zwar in großen Mengen auf den Polenmärkten angeboten, dürfen aber überhaupt nicht nach Deutschland eingeführt werden.
Doch auch innerhalb Deutschlands ist Vorsicht beim Kauf eines Welpen geboten, denn häufig kaufen Großhändler die Billigwelpen in angrenzenden EU-Nachbarländern und bieten sie hier übers Internet oder per Kleinanzeige an.
Eine Alternative zum Kauf eines Welpen auf einem Markt oder via Internet ist der Besuch in einem deutschen Tierheim. Dort warten zahllose Hunde jeden Alters und unterschiedlichster Rassen auf ein neues Zuhause. Wer einen solchen Hund bei sich aufnimmt, fördert den Tierschutz. Der Kauf eines Billigwelpen hingegen fördert nur den skrupellosen Tierhandel.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 20. Februar 2012, 14:10:25
Sehr gerne Jenny, wir benötigen jede erdenkliche Hilfe. Insbesondere wollen wir auch Alternativen zu den TH-Hunden anbieten, sprich seriöse Züchter. Es ist sicherlich ein Tierschutz untypischer Schritt, aber auch in diesem Punkt benötigt es ein Umdenken.

Nicht jeder möchte ein Hund aus dem TH und wenn wir keine Alternative anbieten können, dann müssen wir auch keine Aufklärungskampagne starten.

Bezüglich deiner Anfrage, zwecks Verlinkung geht in Ordnung. Wir werden deine Seite dann bei uns ebenfalls verlinken.

Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 20. Februar 2012, 14:17:33
(http://www.smiliegenerator.de/s38/smilies-29271.png)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Stephanie Böttcher am 07. März 2012, 10:19:16
...gerade gefunden, ein Bericht zum Nachdenken, es betrifft die 92 Welpen die im TH Nürnberg untergebracht wurden...

http://www.fellpresse.de/nachrichten/die-fahrt-zum-ladentisch (http://www.fellpresse.de/nachrichten/die-fahrt-zum-ladentisch)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pommel am 26. März 2012, 15:22:24
was haltet ihr von folgender Idee: zwei aufklärende Comics, einmal für Kindergartenkinder, einmal für jüngere Schulkinder (vielleicht auch was Entsprechendes für Jugendliche)

Grundidee: oftmals sind Kinder die Zugpferde für den Hundekauf. Kinder lassen sich durchaus für den Tierschutz aktivieren, geht man mit der entsprechenden Sensibilität an die Comics, so dass sie auch für Eltern und Erzieher akzeptabel sind, dann hat man a) die Chance, dass die Kinder intervenieren und wissen wollen, wo der Hund herkommt und b) die Chance, dass sie als heranwachsende Erwachsene mit dem nötigen Problembewusstsein aufwachsen.

Ich denke - so ganz ins Unreine - an eine Bilderstory von einer unglücklichen Hundemama mit einem fetten, dreckig grinsenden Hundehändler und unglücklichen Welpen auf enem Markt bzw. in einem Zoogeschäft, dazu der Kontrast mit einer geliebten Mutterhündin und ihren glücklichen Welpen bei einem verantwortungsvollen Züchter, vielleicht mit Umzug in ein Zuhause mit einem ebenso glücklichen Kind. Happy end versus Traurigkeit sozusagen.

Und das ganze dann kostenfrei zum Download bereitstellen, mit Begleitinformationen an Eltern und Erzieher. Vielleicht bekommt man sogar den Kinderschutzbund mit an Bord, wenn man ohnehin auf die Gefahren von potentiell unsozialisierten und kranken Welpen hinweist.

Was meint ihr?
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pommel am 28. März 2012, 14:53:28
Österreichische Initiative
http://www.tieranwalt.at/upload/files/Willer_Abstract_fertig.pdf (http://www.tieranwalt.at/upload/files/Willer_Abstract_fertig.pdf)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Stefan Christ am 28. März 2012, 16:05:47
was haltet ihr von folgender Idee: zwei aufklärende Comics, einmal für Kindergartenkinder, einmal für jüngere Schulkinder (vielleicht auch was Entsprechendes für Jugendliche)

Grundidee: oftmals sind Kinder die Zugpferde für den Hundekauf. Kinder lassen sich durchaus für den Tierschutz aktivieren, geht man mit der entsprechenden Sensibilität an die Comics, so dass sie auch für Eltern und Erzieher akzeptabel sind, dann hat man a) die Chance, dass die Kinder intervenieren und wissen wollen, wo der Hund herkommt und b) die Chance, dass sie als heranwachsende Erwachsene mit dem nötigen Problembewusstsein aufwachsen.

Ich denke - so ganz ins Unreine - an eine Bilderstory von einer unglücklichen Hundemama mit einem fetten, dreckig grinsenden Hundehändler und unglücklichen Welpen auf enem Markt bzw. in einem Zoogeschäft, dazu der Kontrast mit einer geliebten Mutterhündin und ihren glücklichen Welpen bei einem verantwortungsvollen Züchter, vielleicht mit Umzug in ein Zuhause mit einem ebenso glücklichen Kind. Happy end versus Traurigkeit sozusagen.

Und das ganze dann kostenfrei zum Download bereitstellen, mit Begleitinformationen an Eltern und Erzieher. Vielleicht bekommt man sogar den Kinderschutzbund mit an Bord, wenn man ohnehin auf die Gefahren von potentiell unsozialisierten und kranken Welpen hinweist.

Was meint ihr?

Ich finde diese Idee im PRinzip schon ganz gut. nur wer denkt sich eine passende Geschichte aus und zeichnet diese dann auch noch?
So nen komik zeichnen stell ich mir nicht grade einfach vor.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pommel am 28. März 2012, 16:21:50
Für die Zeichnung hätte ich evtl. schon jemanden.

Die Geschichte müssen wir vorgeben und können sie ja von unserer Erzieherin hier im Forum quer lesen lassen, wenn sie sich nicht eh beteiligt.

Zeichnung und Geschichte sollten Erziehern und Eltern vorgelegt werden, bis man eine Fassung hat, die auch einmal Kindern vorgelegt werden kann.

So ungefähr :)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Berylium am 01. April 2012, 15:23:25
Hinweis....Fehler im gedruckten Flyer entdeckt: Rückseite : bei informative......fehlt das n; dritte Seite unten sollten es ! statt ? sein ...oder?

Absatz der Flyer auf der Messe HH ist nach meiner Meinung ganz gut gewesen :-)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Stefan Christ am 01. April 2012, 20:44:21
Die Flyer bzw. die gesammte Kampagne sind auf der Veranstaltung auf der wir heute den Stand hatten sehr gut angekommen.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: silvia am 02. April 2012, 08:48:44
Hab da mal ne Frage:  Wollten die Leute nicht wissen, was für Lösungen es für dieses Problem gibt?  ??? ausser keine zu Kaufen, wie sieht es den aus wegen dem Export der vielen Hunde, wie soll das eingedämmt werden? Und  das vermehren von privat  zu unterbinden?

Na erzählt mal, was ihr da so zu den Leuten gesagt habt??
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Berylium am 02. April 2012, 11:00:53
....ich muß meinen beiden Vorschreiberinnen Recht geben.......wir brauchen

a)unbedingt  auch umsetzbare "Handfeste Lösungsansätze"
und
b) sollte der Flyer noch ein paar mehr reale wachrüttelnde Bilder  [smiley=aufwachen] bekommen (Jenny kann da bestimmt helfen :-) ...was ich von Ihr zu hören bekommen habe ...was Sie da als Auffängerin dieser armen Kreaturen schon erlebt hat...war der Horror und kann einen nur zum weinen bringen  :'(
)
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Berylium am 02. April 2012, 11:24:58

Also, ich fand wie Pascal das gemacht hat, auf dem Lappi viel efektiver. Es hat sich schon öfter gezeigt, wenn du das alles auf einem Flyer druckst, sie irgendwann in dem Papierkorb landen. Papier ist geduldig sozusagen. Jeder steckt sich so einen Flyer zwar ein, aber schaut er es sich auch wirklich an ? Das glaube ich nämlich nicht, viele Flyer landen dann in den Müll.

......für die Messen ist das gut  [smiley=daumen1] aber es wir auch mal Stände geben wo kein Strom zur Verfügung steht .......
und die Flyer verteile ich z.B. auch
-wenn ich unterwegs bin und mich jemand wegen den Aufklebern auf meinem DG-Mobil anspricht oder
-wenn man auf ner  [smiley=sgirl_032] Hunderunde ins Gespräch kommt oder
-auch für die Orte (Tierheim, Tierarzt, ,Futterhaus, etc.) wo sie einfach nur allein ausliegen.....
der Mensch ist ja leider so pervers, dass er von Grausamkeiten mehr angesprochen wird als von Blümchen...die meisten auf jeden Fall  [smiley=omg]
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Pascal Hug am 02. April 2012, 12:33:18
Wir wurden gestern noch von der Chefredakteurin von City Dog angesprochen, sie würde sehr gerne einen Artikel über Dogs Guard schreiben, war leider zu diesem Zeitpunkt gerade nicht am Stand.

Nehme aber mit ihr Kontakt auf, da wäre es eine optimale Plattform auf dieses Thema vertiefter einzugehen.

Was wir sicherlich noch mehr benötigen sind Erfahrungsberichte und Videos im Forum, so dass wenn man unterwegs ist, die Leute auf die HP verweisen und dass sie sich dann in Ruhe das durchgehen können. 
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Stefan Christ am 02. April 2012, 20:17:25
Ich bekomme in ein bis zwei Wochen einen Erfahrungsbericht von einer bekannten die bewusst einen Welpen bei einem vermehrer gekauft hat und nun Probleme mit dem hUnd hat.
Titel: Re: Aufklärungskampagne Stop Vermehrer & Billigwelpen
Beitrag von: Padaskus am 13. März 2014, 12:22:57
Ich finde es so schade, dass viele einfach möglichst billig an einen Hund kommen wollen..ohne zu bedenken unter welchen Bedingungen er zu ihnen gekommen ist. Sowas darf man einfach nicht unterstützen.

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