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Autor Thema: Was sollte man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken?  (Gelesen 1158 mal)

Andra

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Was sollte man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken?
« am: 21. Februar 2011, 09:51:34 »

Vielleicht sollten wir hier mal ein paar Sachen aufführen, an die man Denken sollte bevor man sich einen Hund zulegt.

Mir graust es in letzter Zeit, wenn ich andauernd Mails bekomme oder so von Leuten angesprochen werde, das sie ihre Hunde wieder abgegeben müssen.
Die meisten Gründe sind für mich persönlich nicht nachzuvollziehen und auch nicht akzeptabel!

Für mich war wichtig:
1. das ich auch genug Zeit für den Hund zu habe oder
auch für 2 Hunde

2. Abgeklärt zu haben, was wenn ich mal krank bin, also
das auch dann gewährleistet ist das der Hund Auslauf
hat, gerade wenn man sich für große Rassen
entscheidet

3. Das egal was der Hund braucht, es auch bekommen
kann ( Futter, Zubehör, Tierarzt, Wesenstest usw )

4. Das egal was passiert, Unfall, Verletzungen usw. ich in
der Lage bin sofort zum Tierarzt zu gehen
( eine OP Versicherung macht sich hier und da sehr
bemerkbar )

5. Das ich seine Bedürfnisse erfüllen kann, spielen, toben
das er auch mal Hund sein kann

6. Die richtige Rasse zu nehmen ( oder auch Mischling)
also vorher richtig informieren



Was mich gewaltig stört sind Hunde die wieder abgegeben werden weil die Leute sich eine falsche Rasse zugelegt haben, weil sie nicht in der Lage sind ihn Gesundheitlich versorgen zulassen, weil sie auf einmal sehen das es Zeit braucht den Hund zu beschäftigen.
Oder weil der Hund irgendwelche Macken hat, die die Leute stören, obwohl sie meist selbst Schuld haben.
Oder weil sie umziehen und der neue Vermieter keine Hundehaltung erlaubt. Sorry, aber wenn ich Kinder habe, suche ich mir auch keine Wohnung wo Kinder unerwünscht sind und gebe meine Kinder dann ins Heim. Und ganz genauso mache ich es bei meinen Hunden! Ich würde niemals einen Hund abgeben, für eine Wohnung! Und mir muß auch keiner erzählen, das er keine geeignete Wohnung bekommen hat! Ich habe vor ein paar Jahren auch eine Wohnung gefunden, mit 4 großen Hunden, davon 2 Staffs. Es war ganz sicher nicht einfach, aber möglich!

7. Man sollte klarstellen das kein Familienmitglied auf Hundehaare allergisch ist

8. Man sollte es vorher mit dem Vermieter (bei eigentumswohnungen auf einer Eigentümerversammlung klären) und schriftlich festhalten

9.Man sollte selber KEINEN ausgeprägten Sauberkeitsfimmel besitzen - Hundehaare schwimmen auch schon mal im Kaffee oder zieren eine Torte

10.Man sollte sich vorher schon über Hunde , Erziehung und Verhalten informieren

Man sollte vor allem die Bedeutung des Wortes Verantwortung kennen!!!
Einen Hund zu nehmen, bedeutet für mich, das dieser Hund, egal was auch immer passiert, sein ganzes Leben lang bei mir bleiben wird! Ohne wenn und aber!

Verantwortung bedeutet für mich:
Mich immer so zu verhalten, das gerade bei Listenhunden ich immer Vorbild für meine Kinder und meine Umwelt bin.
Das mein Verhalten niemals das bleiben oder sogar das Leben meiner Hunde gefährdet! Das bedeutet ich kann z.B. nicht einen hund frei laufen lassen, wenn er nicht hört und andere Menschen oder Hunde belästigt und ich so dem Ordnungsamt Handhabe gebe, mir diesen Hund aufgrund meines Verhaltens wegzunehmen.
Dasselbe gilt für Drogen, Straftaten usw.

Ein Hund ist auf uns Menschen angewiesen und Menschen die sich nach gutdünken wegen irgendwelchen selbstverschuldeten Problemen von ihrem Hund trennen wollen oder müssen, verachte ich zutiefst.
Soetwas macht mich unendlich traurig für den Hund, der mal wieder die Rechnung für den Menschen zahlen muß.
Und unendlich wütend auf diesen Menschen, der dazu beiträgt, das wieder ein Hund mehr lernen muß:

"Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken"
Paracelsus

Ganz besonders schlimm finde ich, wenn auch noch Kinder betroffen sind.
Denn was man seine Kindern mit der Abgabe des Familienmitglieds Hund über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben lehrt, finde ich sehr bedenklich.

Und nun nehmt eure Wauzis ganz fest in den Arm und versprecht ihnen, das ihnen so etwas niemals passieren wird!
« Letzte Änderung: 14. November 2011, 12:50:20 von Pascal Hug »
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Liebe Grüße
Petra mit Andra und Baby Herman

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken!

Andrea Patzner

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Re: Was sollte man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken
« Antwort #1 am: 21. Februar 2011, 10:29:22 »

1. ein dickes fettes
2. warum kommt nie einer auf die Idee die Hunde aussuchen zu lassen - die können das nämlich um Längen besser
3. wieso bildet sich der Mensch ein, dass der Hund in sein Leben passen muss...die richtigere Frage wäre ob der Mensch diesem oder jenem Hund besser gerecht werden kann
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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ein gut sozialisierter Hund, der keine Kommandos kennt ist besser, als ein Hund der 1000 Kommandos kennt aber nicht sozialisiert ist......der is von mir

silvia

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Re: Was sollte man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken
« Antwort #2 am: 21. Februar 2011, 14:21:28 »



stimme ich dir auch voll zu, ist auch meine Rede.

Na was das aussuchen betrifft, könnte schwer werden! Also man sollte sich schon im Voraus klar sein, was für eine Rasse, ob gross oder klein man haben will!
Und nicht einfach ins Tierheim gehen und sagen mal sehen wer mich aussucht! Denke es ist sehr wichtig das ich mir schon in vorherein kann klare Vorstellungen haben soll, wie mein Hund sein soll( spezifisch der Rassen)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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Andrea Patzner

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Re: Was sollte man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken
« Antwort #3 am: 21. Februar 2011, 14:24:05 »

@Silvia....meine Hunde haben mich gefunden - nicht umgekehrt....ich denke es wird manchen Dogs Guardler hier geben der versteht was ich mein  :D
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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