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Autor Thema: Fandung nach Vierbeinern  (Gelesen 1031 mal)

Pascal Hug

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Fandung nach Vierbeinern
« am: 19. Oktober 2012, 01:24:30 »

Amt Niemegk überprüft die Einhaltung der Hundehalterverordnung

NIEMEGK - Kurz mal am Hoftor klopfen oder an der Haustür klingeln – spätestens dann werden Niemegks Ordnungsamtsmitarbeiter wissen, ob ein Hund oder gar mehrere Hunde auf dem Gehöft gehalten werden. Für die demnächst beginnende Zählung der Vierbeiner in Haushalten zwischen Schlalach und Groß Marzehns sieht Fachamtsleiterin Daniela Albrecht durchaus Handlungsbedarf. Der Verwaltung seien in der Vergangenheit immer wieder vermeindliche Fundhunde gemeldet worden. Kaum waren diese im Tierheim untergebracht, habe sich schon deren Besitzer gemeldet.

Nach Auskunft von Albrecht hätte es wiederholt Vorfälle gegeben, bei denen Menschen von Hunden gebissen wurden. „Bei der Überprüfung der Rasse und des jeweiligen Halters kam dann heraus, dass der Liebling nicht vorschriftsmäßig gemeldet war“, berichtet die Amtsleiterin.

Entsprechend der Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg seien die Halter verpflichtet, ihre Rassetiere und Promenadenmischungen anzuzeigen und zu kennzeichnen. „Hierbei gilt eine Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder ein Gewicht von mehr als 20 Kilogramm“, erklärte Albrecht. Genau diese Tiere seien dann auch mit einem Mikrochip zu versehen.

Freilich hat auch Niemegks Kämmerin Angela Hertel ein Auge darauf, dass Terrier, Pinscher & Co. im Amtsbereich ordnungsgemäß gemeldet sind. „Es geht um Hundesteuer-Einnahmen von einigen tausend Euro im Jahr“, verdeutlicht die Finanzchefin. Beispielsweise verbucht die Stadt Niemegk mit ihren Ortsteilen Hohenwerbig und Lühnsdorf im laufenden Jahr 5600 Euro, in der Gemeinde Mühlenfließ werden immerhin 2500 Euro eingenommen. Dabei gelte nach den hiesigen Hundesteuersatzungen ein Vierbeiner als dauerhaft aufgenommen, so Hertel weiter, wenn sich dieser unabhängig vom Alter mindestens drei Monate bei seinem Besitzer befindet.

Von der Ausschau auf nicht erfasste Hunde verspricht sich die Verwaltung durchaus Erfolg. „Schon die Ankündigung von Kontrollen wird manch einen Halter bewegen, der Meldepflicht nachzukommen“, meint Hertel. Vor Jahren waren die Bürgermeister bei einer „Fahndung“ nach Fiffis eingebunden. Niemegks Stadtoberhaupt Eckhard Zorn (SPD) war damals so manch einem „schwarzen“ Hund auf die Schliche gekommen. „Das Problem sind nicht die Einzelhunde. Oft sind der zweite und dritte Hund nicht angemeldet“, weiß der 69-Jährige. Derweil hält er die zu zahlende Hundesteuer noch für moderat. In anderen Kommunen würde schon für jeweils das erste Tier der Betrag eingefordert, der in Niemegk für den zweiten oder dritten Vierbeiner zu zahlen ist.

In dem Zusammenhang hält es Zorn für angebracht, dass sich die Abgeordneten für Hundetoiletten in der Stadt einsetzen. (Von Gunnar Neubert)



Quelle: Fandung nach Vierbeinern
Gespeichert
Der Hund ist das einzige Lebewesen auf der Erde,
das dich mehr liebt, als sich selbst.

Josh Billings


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