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Autor Thema: Zerebelläre Ataxie beim AmStaff  (Gelesen 2508 mal)

silvia

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Zerebelläre Ataxie beim AmStaff
« am: 14. April 2012, 13:06:20 »

Die zerebelläre Ataxie (oder zerebelläre kortikale Abiotrophie oder neuronale Zeroidlipofuszinose, NCL) beim AmStaff ist eine neurodegenerative Erkrangung. Beim AmStaff bricht die Erkrangung im Allgemeinen zwischen 3 und 5 Jahren aus, aber erste klinische Symptome können auch zwischen anderthalb und 9 Jahren auftreten. Die Symptome beeinträchtigen die Psychomotorik, der Gang wird schwankend, der Hund erlebt Muskelkontraktionskrisen und Zittern, Schwierigkeiten beim Überwinden von Hindernissen und eine schlechte Einschätzung der Distanzen. Das Verhalten des Hundes ist im Allgemeinen nicht betroffen. Die Erkrankung schreitet durch wiederholte Anfälle fort, gefolgt von Stabilisierungsphasen. Im Endstadium verliert das Tier die Fähigkeit, sich zu bewegen und wird im Allgemeinen eingeschläfert.

Die zerebelläre Ataxie (NCL) beim AmStaff folgt einem autosomal rezessivem Erbgang

Bei AmStaff sind durchschnittlich 30% der Tiere Träger der Mutation.

Die Forschungsarbeiten, durchgeführt vom molekular- und zellgenetischen Labor (Dr Marie Abitbol, Dr Laurent Tiret), dem neurobiologischen Labor (Dr. Blot) der Nationalen Veterinärschule (Ecole Vétérinaire d’Alfort, ENVA, Frankreich) und ihren Partnern (CNRS-Universität Rennes 1 und ANTAGENE) haben zur Identifizierung der für die zerebelläre Ataxie verantwortlichen Mutation beim AmStaff und zur Zulassung des Testes geführt.
Die Technologie, die die Umsetzung des Gentestes für die Erkennung der NCL beim AmStaff ermöglicht, ist durch INRA und ENVA patentiert. Die Firma ANTAGENE verfügt über eine exklusive Lizenz, um den Test in Europa und in der Welt zu vermarkten.

Der Gentest erlaubt eine Früherkennung der Krankheit.
http://www.antagene.com/index.php?page_id=431&rubrique_id=174&coderub1=2&coderub2=0&coderub3=2&langue=L3&menu
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Re: Zerebelläre Ataxie beim AmStaff
« Antwort #1 am: 14. April 2012, 13:53:09 »

Mein Tyson hatte das
Mein Tierarzt meinte am Anfang das er ein Blutgerinsel im Kopf hatte  ( durch einen Sturz mit dem Kopf gegen eine Mauer im Winter ) , er wurde geröngt (bis auf Spondylose) alles soweit im Normalen Bereich

Er lief hinten wie besoffen ,  ist nur noch geschwankt , konnte nicht mehr stehen , nicht mehr aufstehen
Wir haben dann Akkupunktur gemacht , er hat 2 x die Woche Pysio bekommen ( Unterwasserlaufband , Massagen , Wärmetherapie) und lief mit einen Expander (damit er wieder laufen gelernt hat)
inzwischen läuft er wieder recht ok  , aber man sieht das da was wahr. Und grosse spaziergänge gehen nicht mehr 

Aber eingeschläfert hab ich ihn nicht lassen auch wenn es ein verdammt harter kampf war 
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