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Autor Thema: Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde  (Gelesen 2185 mal)

Dog Mama

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Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde
« am: 07. Februar 2011, 00:47:20 »

Auszug aus dem Buch "Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde"
von Turid Rugaas

BERUHIGUNGSSIGNALE - DIE LEBENSVERSICHERUNG DER HUNDE und WÖLFE

Beruhigungssignale - unterbrechen Aggression, Streß, Angst und unerfreuliche Dinge aller Art oder lassen diese gar nicht erst aufkommen.

Beruhigungssignale - bauen Vertrauen auf, vermitteln ein Gefühl der Sicherheit und, vor allem: helfen verstanden zu werden. Seit vielen Jahren ist bekannt, daß Wölfe Beruhigungssignale verwenden um Aggressionen zu unterbrechen und somit aufkommende Konflikte zu lösen. Den Forschern, die sich mit Wölfen befassen, sind diese Signale schon seit langer Zeit vertraut; sie wurden erstmals in den fünfziger Jahren beschrieben. Die selben Forscher tendieren auch zu der Annahme, daß Hunde nicht im gleichen Ausmaß soziale Fähigkeiten besitzen wie Wölfe. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb Leute, die sich mit Hunden befassen, dieser (über-)lebenswichtigen Fähigkeit der Hunde nie große Beachtung geschenkt haben. Tatsächlich aber besitzen Hunde diese Fähigkeit im selben Ausmaß wie Wölfe, in gewisser Hinsicht sogar stärker: In derselben Situation, in welcher Wölfe die Signale sehr intensiv und klar einsetzten, können Hunde viel subtilere Signale verwenden, da sie sich nicht in der gleichen Gefahrenzone bewegen.

Nachdem ich in einer Zeitspanne von über zehn Jahren bis zu tausend oder mehr Hunde jährlich beobachtet habe, weiß ich sehr genau, daß Hunde die Beruhigungssignale verwenden, welche sie von ihren Vorfahren, den Wölfen, geerbt haben. Die Hunde benutzen diese jeden Tag, in allen möglichen Situationen oder immer, wenn sie etwas als Veränderung wahrnehmen. Sie verwenden oft so feine und vielfältige Signale, daß wir davon sprechen, nur flüchtige Blicke davon erhaschen zu können, und oft kommen sie in Serien. Es braucht Erfahrung, um alle Signale zu erkennen, aber die meisten können von jedem, der es wirklich versucht, sehr klar wahrgenommen werden.

Die Hunde, sofern sie ihre Sprache beibehalten haben, verstehen einander, und können daher miteinander kommunizieren. Sie können auch uns verstehen, sowie andere Tiere, welche dieselbe Sprache benützen. Entstehen Mißverständnisse zwischen Mensch und Hund, geschieht dies oft wegen sprachlicher Probleme. Wenn wir besser darin werden, unsere Hunde zu deuten und zu verstehen, können wir dadurch unerfreuliche Situationen vermeiden, es kommt zu einer echten Verständigung mit den Hunden, und wir können Reaktionen von Streß, Angst und Aggression bei unseren Hunden vermeiden - sowie bei den Hunden anderer Leute. Wenn Sie beginnen, die Sprache der Hunde zu beobachten und nach und nach vertraut damit werden, werden Sie die Beruhigungssignale bei jedem Hund wiedererkennen, den Sie antreffen. Sie werden bemerken, daß Sie zu verstehen beginnen, was Ihnen Ihr Hund tatsächlich mitteilt. Sie werden dementsprechend reagieren und daher oft auf eine (vom Standpunkt des Hundes aus gesehen) angebrachtere Art und Weise. Sie können Ihren Hund besser ausbilden, weil Sie durch die Signale in der Lage sind zu erkennen, wenn Ihr Hund etwas unsicher wird, oder müde, wenn er nicht so konzentriert ist oder Ihre Kommandos nicht versteht.

Durch die Kenntnis der Beruhigungssignale werden Sie in der Lage sein, einen Hund zu beruhigen, der sich zu verteidigen beginnt. Sie können mit aggressivem Verhalten umgehen, Sie können verängstigte Hunde davon überzeugen, daß man Ihnen doch trauen kann, und Sie können einen gestreßten Hund in den verschiedensten Situationen beruhigen. Wenn Sie das Wissen um die Beruhigungssignale haben, werden Sie diese erkennen und auch selber benutzen können, so ist dies das beste, was Sie tun können, um zu einem noch besseren Hundekenner zu werden. Sie werden der beste Freund Ihres Hundes sein, denn Sie verstehen wenigstens, was er sagt.

Die Signale können auch direkt für den Trainingsaufbau eines Hundes eingesetzt werden. Beispielsweise kann man "visiting"-Hunden (anm. Die Besitzer besuchen mit ihnen alte Leute, kranke oder behinderte Kinder und Erwachsene etc.) beibringen, Dinge von Menschen zu akzeptieren, die bisher beängstigend für sie waren, indem langsam und schrittweise von dem Punkt an aufgebaut wird, wo der Hund die ersten kleinen Signale zeigt, anstatt zu warten, bis der Hund eine wirklich verzweifelte Reaktion zeigt.

Hunde haben sehr schnelle Reaktionen und wir können es nicht mit ihnen aufnehmen. Aber indem wir lernen, etwas schneller und rascher zu verstehen, was vor sich geht, fällt es uns leichter, die Lage unter Kontrolle zu haben. Das mag auch der Grund sein, weshalb ich in all den Jahren nicht mehr als einmal gebissen wurde, obwohl ich mit den meisten der wirklich aggressiven und ängstlichen Hunden in diesem Land zu tun habe. Wenn Sie Ihre Beobachtungsgabe einsetzten, sollte dies eigentlich nicht passieren. Und brauche ich Ihnen nun noch zu sagen, daß dieser eine Hundebiß mein eigener Fehler war....?

Situationen

Denken Sie an irgend einen beliebigen Tag, den Sie mit Ihrem Hund verbracht haben. Sie kommen zu spät zur Arbeit und sind mit einer ungewöhnlichen Eile damit beschäftigt, sich anzuziehen, zu frühstücken.. etc. An diesem Morgen läuft Ihr Hund unglaublich langsam neben Ihnen her oder schnüffelt gar mehr als sonst entlang des Weges. Sie lassen den Hund wieder hinein, nehmen die Leine mit hastigen Bewegungen ab, und Ihr Hund blickt zur Seit, gähnt, leckt sich die Nase. Als Sie die Autoschlüssel nehmen und zur Tür eilen, schaut Ihr Hund zur Seite, kehrt Ihnen den Rücken zu oder macht etwas Anderes. Sie kommen nach der Arbeit nach Hause und gehen wieder nach draußen. Dieses Mal lassen Sie Ihren Hund frei im Park laufen. Sie rufen ihn zu sich, weil Sie eine ältere Dame auf Sie zukommen sehen und besorgt sind darüber, daß Ihr Hund der Dame Angst machen könnte. Da Sie etwas angespannt sind, klingt Ihre Stimme schärfer als sonst. Ihr Hund kommt nur sehr langsam. Er läuft in Schlangenlinien, schnüffelt am Boden, schaut hierhin und dorthin und nur nicht zu lhnen, leckt seine Nase und er bleibt stehen, setzt sich hin, schaut weg, oder kehrt sich vielleicht von Ihnen weg. Sie kriegen ihn zu fassen und er sitzt da und starrt in eine andere Richtung. Ein Unbekannter kommt auf Ihren Hund zu, um ihn zu begrüßen und bückt sich über ihn, um ihn zu streicheln. Der Hund dreht dem Fremden den Rücken zu oder schaut weg und leckt sich dabei die Nase. Alles, was Ihr Hund nun gemacht hat, sind Beruhigungssignale: Um Ihren Streß zu besänftigen, damit Sie freundlicher sind, wenn er auf Sie zugeht, oder um einen unhöflichen Fremden zu besänftigen.

Ihr Hund benutzt all dies, um die Konflikte zu lösen, welche er in seiner nächsten Umgebung wahrnimmt, zu welcher auch Sie gehören. Die Beruhigungssignale sind dazu bestimmt, beängstigende Situationen vermeiden zu helfen, die Ordnung aufrecht zu erhalten, und jeglicher Art von Konflikt vorzubeugen. Hunde sind in erster Linie "Konfliktlöser", weil dies für ihr Überleben notwendig ist. Dies gilt sowohl für Hunde, wie auch Wölfe. Beobachten Sie Ihren Hund während des Spaziergangs, wenn er mit anderen Hunden zusammentrifft: Sobald er einen anderen Hund sieht, beginnen die Signale zwischen den beiden hin und her zu fließen. Von einer größeren Distanz aus, und von sehr nahe. Wenn die Hunde einander sehr plötzlich sehen, kann es zu einem schnellen und sehr klaren Signal kommen, wie zum Beispiel in einer gebeugten Haltung gehen, um den Boden sehr intensiv zu beschnüffeln. Das kann von niemanden übersehen werden - und das ist sicher. Sobald Hunde miteinander konfrontiert sind, benutzen sie Signale und kommunizieren miteinander genau so wie wir in sozialen Situationen miteinander reden. Hunde sind Überlebenskünstler, und die Beruhigungssignale sind der Schlüssel zum Überleben. Wenn lhr Hund seine Sprache verloren hat, können wir sie ihm zurückgeben.

- Den Blick "verkürzen". Augenzwinkern, Starren vermeiden, Augenlider senken, damit die Augen weicher aussehen

- Sich abwenden. Die Seite oder den Rücken dem fraglichen Objekt zuwenden

- Die Nase lecken. Oft in für den Hund angespannt wirkenden Situationen verwendet (z.B. wenn man den Arm um den Hund legt, sich über ihn bückt, schnurgerade auf ihn zugeht). Hunde mit dunklem Fell benutzen dies oft, um ihre dunklen Gesichter, auf denen oft schwer verschiedene Ausdrücke wahrgenommen werden können, zu kompensieren.

- Langsam gehen. Wird benutzt um jemanden zu beruhigen. Oft erreichen die Hunde dadurch aber eine gegenteilige Reaktion des Menschen, da dieser sich über die langsamen Bewegungen seines Hundes aufregt. Bei der Übung "bei Fuß gehen" zurückfallen, beim Appell sehr langsam kommen, wie eine Schnecke neben einem hergehen. - Je mehr Hektik da ist, je mehr wir umherrennen, schreien und Töne von uns geben, je mehr wir den Hund dazu auffordern, schneller zu gehen, oder je wütender wir werden, desto langsamer bewegt sich der Hund. lch habe oft Kunden, die sich bei mir darüber beschweren, daß ihre Hunde sich bewegten, als steckten ihre Pfoten im Schlamm fest (Kürzlich hatte ich sogar einen langsamen Border Collie im Agility!).

- Spielposition. Mit den Vorderbeinen nach unten gehen. Beim Spielen benutzt - und zu beruhigen. Hunde benutzen es oft gegenüber Kühen und Pferden, vielleicht weil sie etwas unsicher darüber sind, wie sie diesen Tieren begegnen sollen. Ich habe einmal einen Berner Sennenhund beobachtet, wie er dieses Verhalten einem Regenwurm gegenüber gezeigt hat.

- Hinsetzen / Hinlegen. Wenn es hart auf hart geht sind dies klare und sichere Signale. Setzt sich Ihr Hund hin, wenn Sie ihn rufen, anstatt zu kommen? - Mein eigener Hund Saga hat sich hingesetzt und in eine andere Richtung geblickt, als zwei wütend aussehende, bellende Hunde auf sie zurannten. Diese verlangsamten daraufhin sofort ihr Tempo, und der Angriff war vorüber. Sich hinlegen ist keine Unterwürfigkeitsposition, nur wenn dabei der Bauch gezeigt wird. Sich Hinlegen ist ein sehr starkes Beruhigungssignal, das oft von ranghohen Tieren benutzt wird - wie von Ulla, der Rudelführerin meiner Hunde. s ist wahrscheinlich nicht richtig, die "Platz"-Position als Führerübung zu verwenden.

- Gähnen. Wahrscheinlich das am häufigsten benutzte Signal. Schauen Sie nur hin! Ihre Hunde gähnen wahrscheinlich jeden Tag in bestimmten Situationen. Gähnen sie während der Übungsstunden? Hoppla! Überdenken Sie Ihre Trainingseinheiten vielleicht noch einmal.

- Boden beschnüffeln. Etwas Weiteres, was Hunde häufig tun. Ja, sie schnüffeln, um "die Zeitung zu lesen" , ja sie schnüffeln, um zu sehen, wer gerade kürzlich hier entlang gelaufen ist. Aber schnüffelt Ihr Hund, wenn ihm ein anderer Hund auf dem Bürgersteig entgegenkommt? Lassen Sie ihn machen - es ist viel wichtiger, daß er mit dem fremden Hund kommuniziert, als daß Sie in ihrem gewünschten Tempo weiterkommen. Schnüffeln während des Appells? Ändern Sie Ihren Tonfall, schauen Sie fröhlich drein und schauen Sie dann, ob Ihr Hund nun nicht besser zu Ihnen kommt.

- Schlangenlinien. Hunde gehen nie schnurgerade aufeinander zu. In Ordnung, bei guten Freunden und jenen, welche er gut kennt, aber sonst nie. Wenn es Ihrem Hund unangenehm ist, angeleint in gerader Linie auf andere Hunde zu treffen, lassen Sie ihn sich zu einer Seiten biegen - manche Hunde brauchen eine weite Biegung, anderen genügt nur ein kleine. Wenn sich Ihr Hund auf die andere Seite von Ihnen stellen möchte, wenn er einem anderen Hund begegnet, lassen Sie es zu. Er biegt sich - eine klare Botschaft - so lassen Sie in es tun.

- Schwanzwedeln. Wenn es zusammen mit einem anderen Beruhigungssignal auftritt, kann das Schwanzwedeln Beruhigen bedeuten und nicht Glücklich sein. Es gibt Leute, die mir erzählen, ihr Hund habe keine Angst, obwohl er am Boden entlang kriecht und pinkelt - weil er mit dem Schanz wedelt, muß er ja glücklich sein. Nein, er ist es nicht. Er hat Angst vor seinem Besitzer, und versucht alles, um den Ärger seines Besitzers zu besänftigen.

- Welpe spielen. Den Mund eines anderen lecken (wie z.B. wenn Hunde an Leuten hochspringen) oder ein "Welpengesicht" machen, rund und kindlich.

- Lachen. Vielfach wie das Schwanzwedeln verwendet - Signal mit doppelter Bedeutung

- Urinieren. Was irrtümlicherweise oft als Markieren entlang des Wegrandes angesehen wird, ist oft ein Urinieren, um jemanden zu beruhigen - der Hund auch sich selber, wenn vor ihm z.B. ein großer und starker Hund vorbeigekommen ist und er durch den Geruch beunruhigt ist. Vielleicht wird es auch benutzt, weil Sie sich während des Spazierganges zu sehr aufregen oder an der Leine zerren. Beim Urinieren ist es schwierig festzustellen, ob es sich um ein Markieren oder um ein Beruhigungssignal handelt; aber ich werde meinen Hund nicht dafür bestrafen, wenn er es an den falschen Orten macht, vielleicht unterbreche ich ihn dabei aber ruhig und freundlich. Ein einfaches Kommando um ihn zu stoppen, auf ganz normale Weise gesagt, ist alles was Sie dazu brauchen. Ich hatte eine Deutsche Schäferhündin zur Ausbildung, die jedesmal pinkelte, wenn sie ihren Besitzer sah. Nachdem er seine innere Haltung, Stimme und Art und Weise mit ihr umzugehen geändert hatte, hat sie damit aufgehört. Es war ihre Art, auf diese Weise ihren überaus dominanten und aggressiven Besitzer besänftigen zu wollen, der eigentlich ein netter Mann war, aber glaubte, daß man so mit Hunden umgehen müsse.

- Neben diesen Signalen haben wir noch

- Pfote hochheben

- Zungenschlagen

- Umorientiertes Verhalten (Wenn z.B. ein Hund damit beginnt, an einem Knochen zu kauen oder einem Vogel nachzujagen, weil der andere Hund Angst vor ihm zu haben scheint)

Die oben erwähnten Signale sind jedoch die wichtigsten, die am häufigsten verwendet werden. Es sind zudem Signale, die wir bis zu einem gewissen Ausmaß auch selber benutzen können.

Jeder kennt diese Signale: aufgestellte Nackenhaare (engl. "hackles") und eine hohe Schwanzhaltung - Sie können beides aber mehr oder weniger vergessen. Für die Hunde bedeutet das sehr wenig. Meine eigene Hündin hat einen Ringelschwanz, den sie naturgemäß hoch trägt, aber kein Hund hat je ihre Beruhigungssignale mißverstanden - sie kümmern sich einfach nicht um die Schwanzhaltung. "Hackles" ist meist ein Zeichen von Erregung beim Anblick eines anderen Hundes, weil die Aussicht besteht, etwas Spaß haben zu können. oder die Möglichkeit, daß etwas läuft. Schenken Sie dem keine Beachtung: Beobachten Sie es im Wissen, daß Ihr Hund es benützt, aber konzentrieren Sie sich auf die Beruhigungssignale, welche die Hunde anwenden, die sind viel aussagekräftiger.

Drohgebärden

Die meisten Leute kennen sie: die Zähne zeigen, knurren, beißen, der Versuch, durch Vorwärtsschießen wegzuscheuchen, anstarren, mit steifen Bewegungen umhergehen. Hunde benutzen Drohgebärden, wenn sie sich selber bedroht fühlen, wenn ihr Verteidigungsmechanismus aktiviert wird.
Von Zeit zu Zeit müssen wir mit verschiedenen Situationen unterschiedlich umgehen, aber eines ist sicher: bedrohen Sie keinen Hund. Alles was Sie damit erreichen ist, daß er entweder Angst bekommt oder sich zu verteidigen beginnt - keines von beidem ist sehr intelligent.

Körperliche Bestrafung, wie sie auch immer aussehen mag, bedroht einen Hund. Dies ist der Grund, weshalb ich dies in keiner Weise verwenden würde. Wir können unsere Hunde ein Wort lehren, um sie zu stoppen, wir können ihnen beibringen, auf das Wörtchen "nein" zu hören, wir haben viele Möglichkeiten - aber erhöhen wir die Verteidigungsbereitschaft des Hundes nicht unnötig. Bringen Sie den Hund nicht in eine Lage, in der er sich verteidigen muß.

Mit Tieren reden können war der Traum meiner Kindheit. Hunde sind die einzige Spezies, mit denen ich es gelernt habe, und es war eine befriedigende Erkenntnis. Erweisen Sie der Sprache Ihres Hundes Respekt, lernen Sie, Hunde zu beobachten, lernen Sie, ihre Sprache zu benutzen. Ihr Hund wird viel größere Chancen haben, ein wirklich sozialer und ausgeglichener Hund zu sein, fähig, mit Dingen umzugehen - und fähig Konflikte lösen zu können, etwas, worin die Caniden so wunderbar sind und was sie so einzigartig macht unter den Tieren. Übersetzung dw, Okt 97"
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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haselnussroellchen

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Re: Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde
« Antwort #1 am: 23. Februar 2011, 12:32:49 »

Hab ich auch gelesen! Iste echt super... nur kann man, nachdem man es gelesen hat, nicht mehr NICHT auf die Signale achten! 
« Letzte Änderung: 15. November 2011, 13:00:16 von Pascal Hug »
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FrauchenSpitzwichtig

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Re: Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde
« Antwort #2 am: 23. Februar 2011, 17:44:45 »

hihi Hanuta ... vielleicht ist das der Sinn und Zweck warum Turid Rudgas sich die Mühe gemacht hat alles zu dokumentieren ;)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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Andrea Patzner

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Re: Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde
« Antwort #3 am: 23. Februar 2011, 21:46:22 »

es ist wichtig die Beschwichtigungssignale zu (er)kennen aber bitte vergesst nicht.....meistens ist ein Gähnen auch wirklich nur ein Gähnen  ;)

die Calming Signals sind ein kleiner Teil der Körpersprache der Hunde....also den Rest nicht vergessen  ;)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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ein gut sozialisierter Hund, der keine Kommandos kennt ist besser, als ein Hund der 1000 Kommandos kennt aber nicht sozialisiert ist......der is von mir

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