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Autor Thema: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?  (Gelesen 10772 mal)

Pascal Hug

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Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« am: 06. Februar 2011, 11:49:55 »

Wenn Fleisch drauf steht ist doch auch Fleisch drin, oder? Ein kleiner Überblick, wie man Etiketten richtig liest, und ein hochwertiges Hundefutter ausfindig macht.

Link: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Letzte Änderung: 03. November 2011, 13:29:24 von Pascal Hug »
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Josh Billings

jessy

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Re: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Antwort #1 am: 09. Februar 2011, 09:25:24 »

vielen dank für den link, genau sowas hab ich gesucht  :)

ich war mir schon vorher sicher, dass ich ein gutes hundefutter habe, jetzt weiss ich es..  also ich kann nur empfehlen: savanna pet  ;)  mit reis und strauss, meine doggys lieben es!
 trotzdem saug ich in letzter zeit alles übers barfen auf, muss mich aber zuerst schlau lesen..

lg jessy
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von Guest »
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liebe grüsse, jessy mit shana & butch

Andrea Patzner

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Re: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Antwort #2 am: 09. Februar 2011, 10:12:44 »

Ich sag euch jetzt das Gleiche was ich meinen Kunden immer sage: Ich gebe dieses hier ohne Gewähr weiter, da ich keine Lust hab von irgendnem Futterriesen verklagt zu werden!

Aber es ist über Jahre recherchiert und zusammengetragen.

Eine Anmerkung zur Negativliste der Tierärztekammer: Das sind Firmen die durch Tierversuche unangenehm aufgefallen sind.

Für euch auch ganz interessant wer eigentlich alles zusammenhängt.

Die Hundeschule Andrea Patzner informiert:

Die nachfolgenden Berichte habe ich für euch über Jahre im Internet und von Tierschutzorganisationen zusammengetragen und soweit möglich immer wieder aktualisiert. Für die Richtigkeit der Berichte kann ich aus rechtlichen Gründen keine Garantie abgeben, bin aber überzeugt, dass diese Berichte eigentlich nur einen kleinen Ausschnitt des Grauens darstellen.

Zum  Teil findet Ihr eine Zusammenstellung von Fakten, die Ihr über Futter im Allgemeinen wissen solltet, der andere  Teil befasst sich mit Tierversuchen, die von Futtermittelherstellern durchgeführt werden und daher aus meiner Sicht kategorisch abgelehnt werden sollten und auch keine Unterstützung durch den Kauf des jeweiligen Futters finden sollten.

Zitat: „Als Tierversuche werden Experimente mit oder an Tieren bezeichnet. Ziele von Tierversuchen sind der Erkenntnisgewinn in der Grundlagenforschung und die Entwicklung und Erprobung neuer Therapiemöglichkeiten in der Medizin.“

Macht die Tiernahrung unsere Vierbeiner krank?

Dokumentation- Quelle: Vereinsmagazin Nr. 5/1996 der “Arche 2000 Welt-Tierhilfe e.

Verantwortlich i.S.d.P. :Antivivisektion e. V.

Tierversuchsgegner Rhein-Ruhr, www.Tierversuchsgegner.org.

300 ©Copyright 1996, Michael Kruse

Immer mehr Leute glauben, dass ihre Tiere vom Dosenfutter krank werden. Kaum zu glauben, verspricht uns doch die Werbung, dass Katzen ohne Frage Whiskas kaufen würden und Hunde sich erst dank Chappi zu einem ganzen Kerl entwickeln Und das Ganze wird dann auch noch von erfolgreichen Züchtern empfohlen. Da kann eigentlich nichts schief gehen, oder? Zumal, man weiß doch, was drinsteckt im Hunde- und Katzenfutter. Das steht ja schließlich alles auf dem Dosenetikett drauf.

Zwar ist diese Fertignahrung nicht gerade billig, aber was teuer ist, da muss gut sein für meinen Vierbeiner. So uns so ähnlich denken viele Tierhalter.

Arche 2000 hat recherchiert und wollte für Sie herausfinden, ob da wirklich drin ist, was draufsteht.

Eines steht fest: Herrchen und Frauchen kaufen stets die Katze im Sack, denn was wirklich im Tierfutter enthalten ist, das wissen nur die Hersteller und der liebe Gott.

Waldi hat zu fressen und Herrchen keine Fragen zu stellen. Wenn man der Werbung Glauben schenkt, dann steckt in den Dosen nur das allerbeste von Putenfleisch bis Lachs.

Die Realität sieht anders aus. Der Lachsanteil beträgt beispielsweise in Wirklichkeit nur lächerliche vier Prozent. Der Rest sind Rohstoffe wie Innereien, Herz, Leber, Speiseröhren. Außerdem hat manches davon das Haltbarkeitsdatum oft schon längst überschritten. Kühlhausware oder frische Innereien, die direkt von Schlachthöfen kommen, werden zu einem Brei zermahlen, teilweise gleich in Dosen abgefüllt beziehungsweise an das Tierfutter –Unternehmen geliefert.

Von all dem weiß der Kunde nichts. Auch das Etikett auf der Dose oder Packung hilft oft nicht weiter. Es ist die Kunst der Hersteller und der Werbung eine breiige Masse, die obendrein bis zu 80 % Wasser enthält, wie saftige Fleischstücke aussehen zu lassen.

Möglich wird das ganze durch ein besonderes Gefrierverfahren. Den Trick mit den angeblichen Fleischstücken hat man sich sogar patentieren lassen.

Patentinhaber ist der amerikanische Konzern Mars. Das Schokoriegel—Imperium ist wiederum die Muttergesellschaft der Firma Effem (heute Masterfood) aus Verden.

Effem ist mit Abstand Deutschlands größter Hersteller von Heimtiernahrung. Dazu später mehr. Hier ein Auszug aus der Patenschrift der zeigt, wie sehr die Branche ihren Erfindungsreichtum anwendet, um Abfälle in edle Produkte zu verwandeln.

„Die Erfindung betrifft ein Verfahren, zur Herstellung eines Nahrungsmittel, dass ein faseriges oder gestreiftes Aussehen besitzt und beispielweise faserförmigen Fleisch ähnelt.“

Weiter unten im Patent wird auch gleich empfohlen, was man ins angeblich so hochwertige Tierfutter reinmischt. Hier ein kleiner Auszug:

“Sojamehl, Fleischmehl, getrocknetes Blut, Fischmehl, Knochen. Weitere Zusätze können auch sein: synthetische oder natürliche Aminosäuren, Harnstoff und Geflügelkot. Ferner kommt proteinhaltiger Klärschlamm aus mechanischen, biologischen oder chemischen Kläranlagen als Zusatz in Frage.

Zu Ihrer Beruhigung: Das alles muss nicht zwangläufig im Tierfutter enthalten sein. Geflügelkot zum Beispiel ist inzwischen verboten.

Nur werden viele Tierhalten einwenden: Aber meinem Vierbeiner schmeckt das Dosenfutter doch, ja in manchen Fällen stürzen sich die Tiere geradezu mit Heißhunger auf den Fressnapf. Auch für diese Phänomen gibt es eine Erklärung, die manchen Tierfreund erschrecken dürfte. Experten wissen schon lange, dass in die Tiernahrung Duft- ‚ Lock- und Aromastoffe gemischt werden. Das gibt jedem Produkt einen ganz bestimmten Geschmack, irgendwie werden Hund oder Katze geradezu süchtig nach ihrer Lieblingsmarke.

Das weite Feld der Heimtiernahrung ist ein Milliardenmarkt. Und die Branche boomt. Wenn’s um den geliebten Vierbeiner geht, denkt kaum einer ans Sparen. 4,7 Millionen Hunde, 5,2 Millionen Katzen und 8 Millionen Vögel leben in deutschen Haushalten.

Rund 2,6 Milliarden Mark geben die Deutschen im Jahr für Heimtiernahrung aus. Beim Griff ins Regal wissen die wenigsten, dass fast alle bekannten Marken, egal ob sie Whiskas, Kitekat, Frohe oder Chappi heißen, von ein und derselben Firma hergestellt werden nämlich Effem( jetzt Masterfood) aus dem niedersächsischen Städtchen Verden. Das Unternehmen hat mit über 75 % ein Monopol. Die Nummer zwei der Branche “Latz“ ‚ kommt gerade auf zehn Prozent.

Wettbewerber haben gegen den Giganten Effem keine Chance. Zumal das Unternehmen allein für Werbung im letzten Jahr über 100 Millionen Mark ausgegeben hat, mehr als der Gesamtumsatz der meisten Kleinanbieter.

Kaufen soll die Effem –Tiernahrung jeder. Doch keiner soll anscheinend erfahren, was wirklich dahinter steckt.

Eine Anfrage ‚ ob Arche 2000 mal einen Blick hinter die Kulissen machen dürfte. Wurde abgewiesen. Interviews mit der Geschäftsführung oder Mitarbeitern wurden Arche 2000 untersagt. Eine seltsame Öffentlichkeitsscheu für ein Unternehmen. Da jährlich über 1,8 Milliarden Mark Umsatz macht. Tägliche Produktion: vier Millionen Dosen Tierfutter. Mitarbeiterzahl 2.000. Und Effem expandiert weiter- man profitiert von der Bequemlichkeit vieler Tierbesitzer. Die immer öfter zum Dosenfutter greifen.

Zitat von Prof.O. Wassermann (Toxikologie Kiel 1998):

“Meiner Auffassung gehören viele Verantwortliche der Futtermittelindustrie ins Gefängnis, 5 Jahre mindestens und ohne Bewährung.“

Procter & Gamble

Tierfutter auf bestialische Weise getestet!

Laut einem Artikel des Sunday Express vom 27. Mai 01 führte die Firma IAMS, ein Unternehmen von Procter und Gamble, Tierversuche durch. Das Katzen- und Hundefutter ist auch in Deutschland unter dem Namen IAMS und EUKANUBA in Zoofachgeschäften sowie bei Tierärzten erhältlich.

Nach Angaben der englischen Organisation „Uncaged Campains“ wurden mindestens 460 Tiere verbraucht.

Eine unvollständige Liste:

24 junge Hunden wurde die rechte Niere entnommen und die linke Niere teilweise zerstört, um zu untersuchen, wie Hunde mit Nierenversagen auf Protein reagieren. Die erkrankten Hunde wurden nicht behandelt, da dies das Untersuchungsergebnis verfälscht hätte.

Bei einem anderen Test wurden die Mägen von 28 Katzen freigelegt, so dass die Wissenschaftler den Effekt der Fütterung mit Faserstoffen analysieren konnten. Die Tiere wurden mindestens zwei Stunden lang operiert und dann getötet.

24 Katzen wurden sterilisiert, die anschließend dermaßen gefüttert wurden, bis sie übergewichtig waren. Sie wurden dann einer Crash Diät ausgesetzt. Als sie mindestens 30 % des Gewichts verloren hatten, wurden Teile ihrer Lebern entnommen und untersucht, um den Zusammenhang zwischen Gewichtsverlust und Leberkrankheiten zu erforschen.

6 Hunde wurden Kanülen in ihre inneren Organe gelegt und mehrfach Flüssigkeit entnommen, um die Auswirkung von getreidehaltigem Futter zu testen.

14 Husky-Welpen wurden während der ersten zwölf Lebenswochen mehrfach Viren und allergieauslösende Proteine gespritzt. Sie entwickelten irreversible Krankheiten während des Tests, der dazu dienen sollte, festzustellen, wie stark die allergischen Reaktionen sein würden.

12 Huskys, 12 Pudel und 12 Labradors wurden regelmäßig Schnittverletzungen am Brustkorb zugefügt, um herauszufinden, ob die Ernährung den erneuten Fellwuchs beeinflussen würde. Dieser Versuch wurde mit dem Argument gerechtfertigt, „... dass Hunde gerne angefasst und angeschaut werden ... Hunde mit Fellproblemen werden einfach nicht so oft gestreichelt.“

56 Hündinnen wurden ihre Geschlechtsorgane entnommen, um den Einfluss von Beta Karotin zu untersuchen.

Gesunden Hunden, Hühnern, Ratten und Mäusen wurden Knochen und Knorpelgewebe entnommen, um die Entwicklung von Knochen und Gelenken zu untersuchen.

Dr. Dan Cary, Chef der Unternehmenskommunikation von IAMS sagte: „Es ist unsere Aufgabe, die Gesundheit von Hunden und Katzen zu verbessern. Wir sorgen uns während der Studien extrem um ihr Wohlbefinden und gehen nicht leichtfertig in die Forschung. Alle unsere Studien müssen fundierte Wissenschaft sein und wir müssen sicher sein, dass sie niemals wiederholt werden müssen, da dies verschwenderischer Umgang mit der Zeit der Tiere wäre.“

(Zusammenfassung von Mechthild Mench, Animal 2000)

Der Artikel ist im englichen Original zu finden unter: http://www.uncaged.co.uk/iamsexpress.htm

Eine detaillierte Beschreibung der Versuche unter: http://www.uncaged.co.uk/iams.htm

Astrid Reinke, Tierärztin

Tierversuche für Tierfutter


In deutschen Haushalten werden rund 23 Millionen Heimtiere (ohne Fische, Amphibien und Reptilien) gehalten. Fast alle fressen Fertigfutter. Kaum einem Tierhalter ist bewusst, dass täglich unzählige Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Pferde, Schafe, Schweine, Vögel und viele andere Tiere in Versuchslaboren für Tierfutter leiden müssen.

Futtermittelhersteller behaupten gerne, lediglich harmlose Geschmackstests durchzuführen. Dass wir solchen Auskünften nicht trauen dürfen, hat kürzlich das Beispiel der Firma »Iams« gezeigt. Eine  Tierrechtsorganisation hatte bei Iams in den USA undercover dokumentieren können, wie Hunde und Katzen in dunklen Käfigen ohne Unterlage vor sich hinvegetierten. In Massenabfertigung wurden chirurgische Eingriffe an Hunden vorgenommen. Die einzeln in winzigen Käfigen gehaltenen Tiere zeigten schwerste Verhaltensstörungen. Andere Futtermittelhersteller verweisen darauf, mit Tierernährungsinstituten von Universitäten zusammenzuarbeiten.

Experimente im Tierernährungsbereich:

Vögel

36 gesunde Unzertrennliche (Kleinpapageien) werden paarweise in 80x 40x 40 cm großen Stoffwechselkäfigen (1) gehalten. Der Käfig ist an drei Seiten geschlossen, seine Einrichtung besteht aus 2 Sitzstangen an der Gitterseite und einem Wasserspender. Die Tiere werden mit einem Fertigfutter gefüttert, welches unterschiedliche Mengen Vitamin K3 enthält. Diverse Blutproben werden entnommen. Ein Teil der Vögel wird nach sechs Monaten getötet. Ihre Organe werden untersucht. Mit den verbliebenen Tieren wird der Versuch noch weitere vier Monate fortgesetzt (2)

Katzen

An 8 gesunde Katzen wird viele Wochen lang Futter unterschiedlichen Eiweißgehaltes verfüttert. Die Tiere werden mehrmals 8 Tage lang einzeln in Stoffwechselkäfigen (1) gehalten. Dabei dürfen sie sich einmal täglich während der Käfigreinigung frei im Raum bewegen. Am Ende jeden Versuchsdurchganges wird ihnen für mindestens 36 Stunden das Futter entzogen. In Narkose werden je fünf Gewebeproben aus dem Darm entnommen. Danach gehen die Versuche mit einem anders zusammengesetzten Futter weiter (3)

Hunde

Welpen werden mit Mineralstoffen oder Vitaminen über- oder unterversorgt, zum Teil bis sich deutliche Symptome wie z.B. Appetitlosigkeit, Gelenkprobleme, Wachstumsverzögerungen, Fellveränderungen usw. zeigen. Ein Welpe stirbt während der Versuche. Das weitere Schicksal der anderen Tiere wird nicht beschrieben (4).
       
Viele Futtermittelhersteller unterhalten Tierlabors im Ausland oder arbeiten mit ausländischen Universitäten zusammen. So wird Hunden z.B. im Anschluss an Futtertests, der Bauch geöffnet und Proben aus dem Darm entnommen, oft mehrere Male hintereinander, nach verschiedenen Fütterungstests. Oder man probiert, ob die Fütterung einer Nierendiät Vorteile bringt, wenn man gesunden jungen Hunden künstlich einen Nierenschaden zufügt (5).

Warum Tierversuche?

Das Versuchstier wird als Messinstrument benutzt. Man füllt vorne etwas hinein und misst an anderer Stelle was herauskommt. Aus »Nutztieren« will man die maximale Leistung herausholen. Bei »Heimtieren« geht es darum, sich durch neue Futterzusammensetzungen Marktvorteile zu sichern.

Für verschiedenste Erkrankungen gibt es bereits wirksame Diäten, zudem sind zahlreiche Rezepturen zum Selberkochen bekannt, z.B. Herz- Kreislauf-, Nieren-, Leber-, Diabetes-, Arthrosediäten. Bei der Entwicklung solcher Diäten für Menschen brauchte man keine belastenden Menschenversuche. An Versuchstieren dürfen jedoch grausame Quälereien verübt werden, damit der Hund, die Katze oder das Meerschweinchen im Privathaushalt das bestverkäuflichste Futter erhält.

Auch in der Tierernährung wäre es machbar, weitere Verbesserungen durch gründliche Auswertung bekannter Tatsachen, durch Beobachtung und Erstellen epidemiologischer Studien zu erreichen. Erforschen von Ursachen und Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierhaltern sind weitere Wege Futtermittel ohne Einsatz von Versuchstieren zu entwickeln. Dass trotzdem Tierversuche hinter verschlossenen Türen und unter künstlichen Laborbedingungen durchgeführt werden, legt den Verdacht nahe, dass die Ergebnisse der Untersuchungen im eigenen Interesse beeinflusst werden. Die Futtermittelbranche boomt. Tierfutter wird üblicherweise nicht aus Sicht des Tieres, sondern aus Sicht des Tierhalters gekauft. Dem Kaninchen sind die Regenbogenfarben und die Form seiner Futterherzchen egal. Der Katze schmecken Cräcker in Katzenkopfform ebenso wie im Fischlook. Aufgrund von Umfrageergebnissen werden Futtermittel mit Merkmalen entwickelt, für die Tierhalter am meisten Geld auszugeben bereit sind.

Werbung mit niedlichen Szenen glücklicher Tiere

Kaum ein Tierhalter weiß, dass Firmen, die aufwendige Fotowerbekampagnen mit verspielten, niedlichen und vor allem glücklichen Tieren zeigen an anderer Stelle Versuchstiere quälen. Qualitätstierfutter sind im allgemeinen ausgewogen und Tierärzte sehen kaum Abmagerung oder Mangelerscheinungen infolge minderwertigen Fertigfutters. Trotzdem werden weiter Tierversuche gemacht, ständig werden Farbe, Bröckchengröße oder Geschmack des Futters geändert, werden neue Inhaltsstoffe hineingemischt, die fantasievolle Namen tragen und von denen kurze Zeit später niemand mehr spricht.

Neuerdings werden Futtersorten für bestimmte Rassen angeboten. Statt züchtungsbedingte Defekte wie z.B. Haarprobleme der Perserkatzen, Haut-, Verdauungs-, und Gelenkprobleme des Deutschen Schäferhundes und viele andere mehr durch eine Änderung des »Rassestandards« ursächlich anzugehen, bleiben die bekannten Schwachstellen der Rassen bestehen und Tierhalter werden gedrängt, die gesundheitlichen Probleme mit einem speziellen Futter zu entschärfen.

Kein Tierhalter möchte sein eigenes Tier ohne Familienanschluss lebenslang in Zwingern oder Stoffwechselkäfigen dahinvegetieren sehen. Den eintönigen Alltag und die Bewegungseinschränkung mag man sich kaum vorstellen. An vielen dieser Tieren werden zusätzlich schmerzhafte Eingriffe vorgenommen. Bitte helfen Sie Tierversuche für Futtermittel abzuschaffen.

Was können wir tun?

Eine Liste mit kontrolliert tierversuchsfreien Tierfutterfirmen gibt es für Deutschland leider noch nicht. Lediglich eine Negativliste aus Großbritannien gibt Hinweise, auf die Produkte welcher Firmen verzichtet werden sollte:

Quelle dieser Negativliste: BUAV (British Union for The Abolition of Vivisection)  www.buav.org

Nestlè Purine Petcare: Friskies Petcare (Bonio, Winalot, Spillers, Felix, Fido, Frieskies, Go Cat, Gourmet, Vital Balance, Arthur’s and Choosy), Alpo (Mighty Dog), Ralston Purina/Purina

Waltham/Mars/Masterfoods: Pedigree Petfoods (Royal Canin, Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal, Chappie, Bounce)

Colgate-Palmolive: Hill’s Pet Nutrition (Science Diet, Prescription Diet)

Proctor & Gamble: Iams (Iams, Eukanuba)

Fragen Sie den Hersteller Ihres Tierfutters nach Tierversuchen. Fordern Sie ihn auf, darauf zu verzichten.

Informieren Sie andere Tierhalter über die Problematik.

Schreiben Sie an das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin, und fordern Sie ein Verbot von Tierversuchen für Tierfutter sowie eine entsprechende Änderung des Futtermittelgesetzes

Schreiben Sie an Hochschulen und fordern Sie die Einstellung von Tierversuchen an den Tierernährungsinstituten.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier gesund ernährt wird und sich ausreichend bewegt.
       
http://www.g-i-b-f.de/dim/viewtopic.php ... 0ad79a415f

Tierversuche in der Futtermittelindustrie
 
Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen von Haustiernahrung entdeckt!

Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel. Leiden, die armen und schutzlosen Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.
 
Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können.

Laut der englischen Zeitung „Sunday Express“ (27.5.01), hat die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000 grausame Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre Produkte.

Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.

Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt! Doch die IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill’s Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine –Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.

Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill’s finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig, aggressiv oder amorph gemacht hatte.

Ebenfalls Hill’s war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!

Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren wurde eine Röhre im Magen angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden alle Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser Zeit wurden die armen Tiere hungern gelassen, indem man ihnen nicht-essbare Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung ablehnten – was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt hatten, „freiwillige Abstinenz“ nannten – und verloren zwischen 26 und 40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere Muskelschädigungen, Lethargie, Blutanomalien und ihre Leber erkrankte und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach siebenwöchiger Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11 unfähig zu fressen und mußten mit einer Sonde ernährt werden.

Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.

Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der Apotheke zur Herstellung –der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen „taurus“ (Stier), weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum (Anmerkung: Waltham und Royal Canin gehören zusammen, schaut mal auf die Säcke) der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen , Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 „sensibel“ und 6 als „robust“ bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.

Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor notwendig ist. Noch weniger notwendig sind hirnwütige Experimente , wie wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit und ihr Unsinn aufgedeckt. Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut tut und was nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche unter dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller Wahnsinn. Dies schon daher, weil in Käfige eingesperrte und auf verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch eingeführte Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in Familien leben, wo sie geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie auch die Reaktion auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der Jahre auch von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer Tierversuche ausführen möchte, ignoriert solches. Die Interessen, die von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur. Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma Berichte vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den Menschen bestimmten Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung überhaupt erst, wenn Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von „Wissenschaftlichkeit“ und „Ernsthaftigkeit“ an. Wohlverstanden, alles ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht vertretbaren Tatsache, doch heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zu kommerziellen Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemisch-pharmazeutischen Multinationalen, die in verschiedenen Ländern die Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion notwendig machen.

Internationaler Boykott der Nahrungsmittel für Hunde und Katzen, die aus Tierversuchen stammen

Viele tierversuchsgegnerische Verbände und Tierschutzorganisationen der ganzen Welt haben den Boykott dieser Produkte organisiert. Wir treten an ihre Seite, indem wir Sie auffordern, für Ihre Haustiere kein Futter zu kaufen, das so viel Leiden verursacht hat.

In dieser von der ALA veröffentlichten Tabelle sind die fünf Firmen aufgeführt, welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und Katzen ausgeführt haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:


Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba

Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal, Chappie, Bounce, Waltham, Royal Canin

Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot, Soillers, Felix, Arthur’s Choosy, Alpo, Mighty Dog

Colgate-Palmolive: Hill’s Science Diet, Prescription Diet

Ralston-Purina: Purina, Edward Baker

 
Wir fordern all jene, die Haustiere besitzen, auf, diese aufgeführten Produkte nicht mehr zu kaufen und die Tiere auf andere Weise zu füttern.

 
Quelle: Orizzonte 2001 Nr. 89

Was sollte nicht in Hunde- oder Katzenfutter enthalten sein!
 
Getreideabfallprodukte und Getreide aus gentechnisch manipuliertem Saatgut, Soja.
 
Sind laut wissenschaftlichen Untersuchungen die Hauptauslöser unterschiedlicher Allergien. Ins Futter kommen in den meisten Fällen Abfallprodukte der Getreideindustrie.

80% der weltweit erzeugten Sojabohnen, sowie der Großteil an Futtermais stammen aus genmanipuliertem Saatgut.

Braunreis ist der ausgelaugte Rest aus der Bier- und Schnapsherstellung.

z. B. kosten 100 kg Futtermais oder Weizen ca. 10,-- Euro. Bei einem Getreideanteil von teilweise über 70 % in den meisten Futtersorten macht dies bei einem 15 kg Sack ca. 1,-- Euro aus. Der gesamte Inhalt eines solchen Futtersackes hat einen geschätzten Rohmaterialwert von maximal 2,50 Euro.

Da die Verkaufspreise für solche Futtermittel in der Regel zwischen 30,-- bis 50,-- Euro liegen, können Sie sich vorstellen, dass ausreichend Kapital zur Finanzierung aufwendiger Werbemaßnahmen vorhanden ist.

z. B. mögliche Zutatenliste: Maismehl. Mais. Griebenmehl, Geflügelfett, Maisfasern, Rübenschnitzel, Reis’ Soja.

z.B.     “Lamm-Reis-Menü“ man findet häufig auf der Verpackung die Aussage ........enthält mind. 4% Lamm........  Woraus mag in solchen Fällen der Rest bestehen ?

Pflanzliche Nebenprodukte, Cellulose
 
Hier werden alle Reste und Abfälle der Getreideverarbeitung verwertet. Erdnusshülsen, verdorbenes Getreide, Stroh Nussschalen, Reste aus der Herstellung von Müsli, usw.

Minderwertige Fette

Abfallfette müssen dehydriert werden, um sie für Hundefutter zu verwenden. Eine Folge davon ist, dass sie oft ranzig werden. Eine US-Studie ergab eine erhöhte Krebsgefahr sowie die Zunahme von Tumoren und Herzproblemen. Des weiteren werden oft Abfallprodukte wie altes Frittierfett. Als „wertvolles Fett“ verarbeitet. Der Dioxinskandal in Belgien wurde durch eben solches, verunreinigtes Fett das dem Futter zugefügt wurde ausgelöst. Die meisten Tierkörperbeseitiger“ in Holland, Belgien und Deutschland haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. Neuste Untersuchungen in der Schweiz kamen zu dem Ergebnis das die Hälfte der “Futterfette“ mit Mineralöl verseucht sind.

Zuckerrübenbrei, Mais- ,Weizen- und Reisgluten
 
Klebriger eiweißhaltiger Rest aus der industriellen Verarbeitung. Hält Giftstoffe im Körper fest, so dass diese nicht sofort auf natürliche Weise ausgeschieden werden können(Durchfall verhindern) . Resultat ist eine Überfunktion von Nieren und Leber, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

Digest

Eine Flüssigkeit, die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder enzymatischer Hydrolyse hergestellt wird.
Somit eine chemisch vorverdaute Nahrung.

Fleischmehl

Kann, wenn nicht näher bezeichnet, alles beinhalten. Stammt dann meistens von Abdeckern. Besteht oft aus Schlachtabfällen vom Schwein, diese enthalten Stresshormone und Antibiotikarückstände.

In Deutschland, Belgien und Holland ist die Zugabe von Antibiotika und anderen wachstumsfördernden Mitteln im Futter noch erlaubt. In Schweden ist zwar die Antibiotikazugabe im Futter verboten, nicht jedoch per Injektion (Spritze). So ist die Spritze dort die Futterergänzung. Bei Futtermittelherstellern in Frankreich und Holland wurde Klärschlamm im Futter gefunden.

Vorsicht Tierische Nebenprodukte

Darunter kann sehr viel verstanden werden. Es kann sich um normale wertvolle Innereien handeln wie z. B. Herz, Leber, Nieren, Lunge, Euter. Magen, kleingemahlene Knochen.

Aber darunter verbergen sich auch Produkte wie Hirn, Blut, Wolle, Hörner, Sehnen, Haut, Urin, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Dies von allen Tieren!

Bedenken Sie, das Tausende von Tieren jährlich in Versuchsanstalten, beim Tierarzt oder auf der Strasse verenden. Tierische Nebenprodukte können aus Abdeckereien stammen. Zum Teil stammen diese Zutaten auch aus Rücklieferungen verdorbener Waren aus Supermärkten und Großküchen. Die meisten US-Tierfutter­hersteller gehören zu den großen Lebensmittelketten. Eine preiswerte Möglichkeit Reste zu entsorgen.

Pentobarbital im Fertigfutter, diese Mittel wird zum Einschläfern von Haustieren verwendet.
 
Wie kommt dieses Mittel in Fertigfutter, wenn viele Hersteller behaupten, sie verwenden kein Kadavermehl ?

Die folgenden Produkte wiesen Spuren von Pentobarbital auf:

Nutro Premium, 0/ ‘Roy, Trailblazer, Weis Value, Dads‘ Super G, Richfood, Pet Essentia/s, Americ ‘s Choise, Ken-L Ration, Heinz, Kibble Select, Pro Plan, Reward, Champ Chunx, Purina.

Die meisten Produkte sind nur in den USA erhältlich, hingegen Nutro, ProPlan und Purina sind auch bei uns erhältlich.

BHT (E321) ‘ BHA (E320), Etoxiquin

Häufig werden nur die E-Nummern angegeben, oder die harmlose Bezeichnung EG-Zusatzstoffe taucht auf der Verpackung auf
Häufig ist auch zu lesen“ ohne Konservierungsmittel“. Im Text steht dann“ mit Antioxidantien – EG- Zusatzstoffe“.

Man geht davon aus, dass nur einem Bruchteil der Kunden bekannt ist, dass sich dahinter BHT oder BHA verbergen.

In einigen, auch europäischen Ländern. Sind diese Zusatzstoffe wegen Ihrer Nebenwirkungen verboten (bei Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr)

In Tierversuchen traten Veränderungen am Immunsystem. Der Schilddrüse und der Leber auf.

Beide Stoffe reichern sich im Fettgewebe an, gelangen in den Fötus und sind als Allergieauslöser bekannt.

Etoxiquin verursacht Schüttelkrämpfe, Depressionen, Hautirritationen und Leberschäden, ist ebenfalls für Lebensmittel nicht zugelassen.

Etoxiquin ist immer noch ein häufig benutztes Antioxidant für tierisches Fett.

Naturidentische Zusatzstoffe

darunter fallen fettlösliche Vitamine wie z. B. Vitamin A, D oder E, diese kommen auch natürlich in Lebensmitteln vor.

Aber diese Stoffe erkennbar unter „Zusatzstoffe je kg“ auf der Rückseite der Verpackung. Sind ebenfalls im Labor künstlich hergestellte Vitamine, die zur Konservierung z. B. von Fett dienen und minderwertige Zutaten kaschieren sollen.

Ein gesetzlich erlaubter Trick. Den Kunden glauben zu lassen,. Er kauft ein Produkt ohne chemische Zusätze. Diese Vitaminzusätze sind ebenfalls als bedenklich anzusehen, obwohl es darüber keine Langzeitstudien gibt.

Diese Vitamine werden meist in einer viel höheren Dosis zugesetzt als auf der Packung steht, der Grund ist das der aufgedruckte Gehalt nach 2 Jahren (Ablaufdatum) noch in der angegebenen Höhe vorhanden sein muss (die Vitamine bauen sich aber in den zwei Jahren ab) deshalb gibt man sie höher dosiert hinein. Diese Vitaminzusätze (chemisch hergestellt) müssen vom Darm des Tieres aufgenommen werden und ständig abgebaut werden. Somit wird das Immunsystem überlastet und auch die Innenorgane wie Leber oder Nieren. Vitamin A, D oder E wird nicht mit dem Urin ausgeschieden, sondern reichert sich in der Leber an. Eine überhöhte Zufuhr dieser Vitamine kann zu chronischen Vitaminvergiftungen führen, es entstehen u. U. Krankheiten die jahrelang nicht erkannt werden, bzw. anderweitige Ursachen vermutet werden.

Hersteller die damit werben“ ohne chemische Zusätze“ (gemeint ist BHT oder BHA) sollte man genauer unter die Lupe nehmen

Steht hinten dann auf der Verpackung  „Zusatzstoffe je kg“ (Vitaminzusätze) ist das genauso eine Konservierung mit naturidentischen Vitaminen ‚die aber chemisch im Labor hergestellt werden!

Produkte die aus hochwertigen Zutaten hergestellt werden brauchen weder chemische Zusätze noch Zusatzstoffe um diese haltbar zu machen.

Salz, Zucker, Karamel

Salzgeschmack wird hauptsächlich zur besseren Akzeptanz des Futters zugefügt. Dies ist der Grund warum häufig Urin als “tierisches Nebenprodukt“ genommen wird, auch dadurch entsteht ein Salzgeschmack, der Hersteller braucht Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufzuführen, was im ersten Moment positiv aussieht.

Zucker und Karamel ist in Katzenfutter überflüssig, es dient lediglich zu Geschmacksverbesserung und um die Konsistenz weicher zu machen.

Industriezucker kann neben Karies auch Probleme an der Bauchspeicheldrüse sowie den Analdrüsen verursachen.

Künstliche Farbstoffe

Auch diese verbergen sich meistens hinter E-Nummem. E 127 z.B. verursacht nachweislich auch Schilddrüsen­krebs ist jedoch in manchen Leckerlies für Katzenbabys enthalten.

Allergische Reaktionen wurden auch bei folgenden Farbstoffen beobachtet: E102, El 10, E122, E123, El27.

Ein deutliches Beispiel für gefärbte Hundeleckerli ist ein dunkelroter Kringel mit Loch, der jedem Hundebesitzer aus der Werbung bekannt ist.
« Letzte Änderung: 03. November 2011, 13:59:16 von Pascal Hug »
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ein gut sozialisierter Hund, der keine Kommandos kennt ist besser, als ein Hund der 1000 Kommandos kennt aber nicht sozialisiert ist......der is von mir

Berylium

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Re: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Antwort #3 am: 05. Juni 2012, 14:49:26 »

sehr schöner  [smiley=daumen1] wenn auch trauriger   [smiley=heul1] Beitrag hier...

zu empfehlen ist auch das Buch: Katzen würde Mäuse kaufen.......
über die Methoden der   >:D Futterhersteller  >:D für Katz und Hund!
« Letzte Änderung: 07. Juni 2012, 21:55:43 von Pascal Hug »
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Ein Tag ohne Hund, ist wie ein Tag ohne Sonne :-)

Harald Grün

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Re: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Antwort #4 am: 06. Juni 2012, 14:27:43 »

Sehr informativer Bericht, was auch der Wahrheit entspricht.
Leider wird das nie aufhören. Denn das Futter soll ja so günstig wie möglich sein. Und die Hersteller sind zu bequem, die Analysen des natürlichen Futters, was die Tiere in der Natur zu sich nehmen anzuwenden. Nein, denen macht es scheinabr auch noch Spass, Tiere zu quälen und töten.
Der Grund dafür ist, das sie dem Kunden sagen können, das was verkauft wird, wir gründlich getestet.
Und es wird auch weiterhin Müll ins Futter gemischt, was das jeweilige Tier nicht verwerten kann und Krank macht.
Das ist aber auch wieder von denen gut durchdacht. Die Pharmaindustrie verdient gut daran, so wie die Futtermittelherstelle, der Handel und die Tierärzte.
Und leider Fallen die meisten Menschen ja auf die Werbung rein.
Bsp. Da wird ein Hundefutter beworben, wo noch extra betont wir: "Mit gesundem Getreide"
Und weil ja das Wort Gesund darin enthalten ist, überzeugt es auch viele Tierhalter.
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Hunde haben mein Vertrauen.
Menschen müssen es sich verdienen.

pebiba

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Re: Wie erkenne ich ein hochwertiges Hundefutter?
« Antwort #5 am: 03. September 2013, 14:39:47 »

Danke für diese umfassenden Informationen.

Ist ja unglaublich und schrecklich.

Leider wissen viele das nicht, und wenn man es ihnen erzählt, dann wollen sie es gar nicht hören.

Oder sind betroffen, sagen jaja und kaufen trotzdem fleißig dieses Futter.

Wir wussten es bei unserem ersten Hund auch nicht, haben aber immer darauf geschaut das er hochwertiges Futter erhält.
Dadurch haben wir schon mal zum größten Teil tierversuchsfreies Futter gekauft.
Leider haben wir manchmal auf die Schnelle auch eine Dose aus dem Supermarkt geholt...

Unser neuer Hund hat nicht alles vertragen und so haben wir uns mal etwas näher mit dem Thema beschäftigt.

Er bekommt nur Tierversuchsfreies Futter.

Ich hoffe, unsere Vögel auch...
Ich bin noch dabei es herauszufinden.

Für das iPhone gibt es ein App "Wer macht's".
Da sind nicht nur Tierfutterhersteller aufgelistet sondern betrifft auch alle anderen Dinge des täglichen Gebrauchs.
Falls eine Firma auf der Liste fehlt, kann man dort anfragen und die prüfen es dann.



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